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Nachweis von Paraprotein (monoklonales Protein) in Serum oder Plasma mittels Immunfixationselektrophorese

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test sucht nach abnormen Proteinspitzen in Ihrem Blut, die auf Erkrankungen wie multiples Myelom oder andere monoklonale Gammopathien hinweisen können.

Kurzfassung

["Sucht nach ungewöhnlichen Proteinmustern, die auf verborgene Bluterkrankungen hindeuten könnten."]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
52135-1
Kurzcode
t(ABL1,BCR) detect Pnl Bld/T
Synonyme
t(ABL1,BCR) detect Pnl Bld/T
Kategorie
Gerinnung
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Methode
molgen
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Warum dieser Test wichtig ist

Monoklonale Proteine (auch M-Proteine genannt) sind abnorme Antikörper, die von einer einzigen Art weißer Blutkörperchen gebildet werden. Sie können sich in Ihrem Blutkreislauf anreichern und gesundheitliche Probleme wie Knochenschmerzen, Nierenbeschwerden oder Infektionen verursachen. Dieser Test hilft festzustellen, ob solche Proteine vorhanden sind, und weist den Weg für weitere Untersuchungen, falls nötig.

So funktioniert der Test

Ihre Blutprobe wird mittels Elektrophorese in verschiedene Proteinfraktionen aufgetrennt. Die Immunfixation bestätigt dann, ob Proteine monoklonal sind (also nur von einer Zellart stammen). Dieses Verfahren ist sehr empfindlich beim Nachweis kleiner Mengen abnormer Proteine.

Häufige Erkrankungen im Zusammenhang mit monoklonalen Proteinen

Hohe Werte monoklonaler Proteine finden sich oft bei Erkrankungen wie multiplem Myelom (einer Krebserkrankung der Plasmazellen), Waldenström-Makroglobulinämie (einer seltenen Blutkrebserkrankung) oder gutartigen monoklonalen Gammopathien (nicht krebsartigen Proteinspitzen). Eine frühzeitige Erkennung kann helfen, Symptome und Behandlungspläne zu steuern.

Was Sie vor dem Test beachten sollten

Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Ihr Arzt kann jedoch anordnen, dass Sie 8–12 Stunden vor der Blutentnahme nüchtern bleiben sollen. Tragen Sie ein bequemes Hemd, damit der Arm gut zugänglich ist.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Klinische Bedeutung

Kurzbezeichnung

Screening auf monoklonale Proteine

Häufige Fragen

Was bedeutet ein positives Ergebnis?
Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Ihr Blut abnorme monoklonale Proteine enthält. Das bedeutet nicht immer Krebs, macht aber weitere Untersuchungen (wie eine Knochenmarkbiopsie oder zusätzliche Blutuntersuchungen) erforderlich, um die Ursache festzustellen. Ihr Arzt wird die nächsten Schritte anhand Ihrer Symptome und Testergebnisse mit Ihnen besprechen.
Wie oft sollte ich diesen Test machen lassen?
Die Häufigkeit hängt von Ihrer Krankengeschichte und Ihren Symptomen ab. Wenn bei Ihnen eine bekannte Erkrankung wie multiples Myelom vorliegt, kann Ihr Arzt regelmäßige Kontrollen empfehlen. Wenn Sie keine Symptome haben, gehört dieser Test in der Regel nicht zur Routineuntersuchung, es sei denn, in Ihrer Familie sind Bluterkrankungen bekannt.
Darf ich vor dem Test essen oder trinken?
In der Regel ist kein Nüchternbleiben erforderlich, sofern Ihr Arzt nichts anderes anordnet. Befolgen Sie jedoch stets die genauen Anweisungen Ihres Arztes für die bestmögliche Genauigkeit.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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