Schwefelverbindung-Sulfat-Kreatinin-Verhältnis im Urin
Diese Urinuntersuchung misst den Schwefelgehalt in der Schwefelverbindung im Urin im Verhältnis zu Kreatinin, um Unterschiede in der Urinkonzentration auszugleichen.
["Dieser Urintest hilft, zu prüfen, wie dein Körper schwefelhaltige Verbindungen verarbeitet."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 12421-4
- Kurzcode
- Thiosulfate/Creat Ur
- Synonyme
- Thiosulfate/Creat Ur
- Kategorie
- kidney
- Probe
- urine
- Probenbehälter
- Sterile urine container
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Probenvolumen
- 10 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 2h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 0
- Lipämie max.
- 0
- Ikterus max.
- 0
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Dieser Test misst Schwefelverbindungen (Thiosulfat), die bei der Stoffwechselverarbeitung entstehen, in deinem Urin. Das Ergebnis wird mit dem Kreatinin im Urin verglichen, um die Konzentrationsunterschiede des Urins auszugleichen.
Warum könnte ich diesen Test benötigen?
Der Test kann helfen, Verdacht auf seltene Stoffwechselstörungen des Schwefelstoffwechsels zu bestätigen, besonders bei Kindern mit unerklärlichen Entwicklungs-, neurologischen oder Essstörungen. Er kann auch helfen, die Wirkung einer Behandlung oder Ernährungsumstellung bei Verdacht auf eine solche Störung zu überprüfen.
Wie wird der Test durchgeführt?
Ein Urinprobe wird auf Thiosulfat und Kreatinin getestet, und die beiden Werte werden verwendet, um das Thiosulfat-Kreatinin-Verhältnis zu berechnen. Die Art der Urinprobe (z. B. Einzelprobe oder Zeitkollektion) richtet sich nach den Laboranweisungen.
Wie bereite ich mich auf den Test vor?
Keine besondere Vorbereitung ist nötig, aber folge den Sammelanweisungen des Labors. Diese können anfordern, dass du eine erste Morgenurinprobe, eine zufällige Probe oder eine über einen bestimmten Zeitraum gesammelte Probe abgibst. Manche Tests erfordern auch Ernährungsbeschränkungen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Ein erhöhtes Verhältnis kann auf eine erhöhte Produktion von Thiosulfat oder eine verminderte Fähigkeit hinweisen, schwefelhaltige Verbindungen zu verarbeiten. Dies kann bei seltenen angeborenen Störungen wie Sulfitoxidase-Mangel oder Molybdän-Kofaktor-Mangel auftreten. Die Ergebnisse müssen im Zusammenhang mit Symptomen, anderen Laborwerten und ggf. genetischen oder enzymatischen Tests bewertet werden.
Kurzbezeichnung
Urin-Sulfat-Kreatinin-Verhältnis
Häufige Fragen
Kann ein erhöhtes Ergebnis auf eine schwere Erkrankung hinweisen?
Warum wird Kreatinin in diesem Test verwendet?
Wie wird die Urinprobe gesammelt?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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