Antithrombin III
Antithrombin III ist eine plasmaabgeleitete Proteinersatztherapie, die den natürlichen Antikoagulans bei Patienten mit hereditärem oder erworbenem Antithrombinmangel bereitstellt. Es wird zur Vorbeugung und Behandlung potenziell lebensbedrohlicher Blutgerinnsel in Hochrisikosituationen wie Operationen, Schwangerschaft und Traumata eingesetzt.
Die Antithrombin-III-Substitutionstherapie behandelt und verhindert Blutgerinnsel bei Patienten, die nicht genügend natürliches gerinnungshemmendes Protein haben.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- B01AB02
- RxNorm
- 1009
- Generikum
- Antithrombin Iii
- Wirkstoffklasse
- atc-b01
- Markennamen
- Thrombate III, ATryn
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- —
- Darreichungsformen
- Injektion
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 25-50 IU/kg Initialdosis
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- nach Bedarf basierend auf ATIII-Spiegeln
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 25-50 IU/kg
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- nach Bedarf basierend auf ATIII-Spiegeln
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 25-40 IU/kg
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- nach Bedarf mit sorgfältiger Überwachung
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
7 GruppenSchwangerschaft
erstes TrimesterDosierung basierend auf AT-Aktivitätsspiegeln individuell anpassen
nur anwenden, wenn der Nutzen eindeutig die Risiken überwiegt
regelmäßige fetale Überwachung und Kontrolle der mütterlichen AT-Aktivitätsspiegel
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes TrimesterDosierung basierend auf AT-Aktivitätsspiegeln individuell anpassen
häufig angewendet während der Entbindung bei AT-defizienten Müttern
enge mütterliche und fetale Überwachung während der Geburt
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillzeitkeine Anpassung erforderlich
generell als verträglich mit dem Stillen angesehen
keine spezifische Überwachung erforderlich
Kinder
Neugeborene SäuglingeDosis basierend auf Gewicht und AT-Aktivitätsspiegel
Anwendung bei kongenitalem AT-Mangel mit sorgfältiger Überwachung
häufige AT-Aktivitätskontrolle und Blutungsbeurteilung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
Ältere über 65reduzierte Dosis und verlängerte Infusionszeit in Betracht ziehen
mit Vorsicht anwenden wegen erhöhtem Blutungsrisiko
engmaschige Überwachung auf Blutungen und AT-Aktivitätsspiegel
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
mäßig schwerNierenfunktion überwachen und Dosis bei Bedarf anpassen
mit Vorsicht anwenden bei Patienten mit Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min
Nierenfunktion und Zeichen einer Blutung überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
mäßig schwermit Vorsicht anwenden; Dosisanpassung kann erforderlich sein
bei Leberfunktionsstörung aufgrund veränderter Proteinsynthese vorsichtig anwenden
Leberfunktion und AT-Aktivitätsspiegel überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Häufig verschrieben seit
Allgemeine Verschreibungsinformationen
Arzneimittelklasse
Arzneimittelklasseninformation
Häufige Anwendungen
Häufige therapeutische Anwendungen
Behandlung und Vorbeugung thromboembolischer Ereignisse bei Patienten mit erblichem Antithrombinmangel, insbesondere in Hochrisikosituationen wie Operationen, Schwangerschaft, Wehen und Entbindung. Kann auch bei erworbenem Antithrombinmangel im Zusammenhang mit Erkrankungen wie disseminierter intravasaler Gerinnung (DIC), Lebererkrankungen oder nephrotischem Syndrom angewendet werden.
Antithrombin III ist ein natürlich vorkommender Inhibitor von Thrombin und anderen Gerinnungsfaktoren (IXa, Xa, XIa, XIIa). Die Substitutionstherapie erhöht die Plasma-Antithrombin-Spiegel und stellt die Fähigkeit des Körpers wieder her, die Blutgerinnselbildung zu regulieren. Die gerinnungshemmende Wirkung des Medikaments wird durch Heparin verstärkt.
Verabreichung durch intravenöse Infusion unter ärztlicher Aufsicht. Regelmäßige Überwachung der Antithrombin-Spiegel, Gerinnungsparameter und auf Anzeichen von Blutungen oder Thrombosen ist unerlässlich. Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten. Muss ordnungsgemäß gelagert und gemäß ärztlicher Verschreibung angewendet werden.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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