Atropin – Patientenmedikationsleitfaden
Dieser Leitfaden erklärt, was Atropin ist, wie Sie es je nach Darreichungsform und Verordnungsgrund einnehmen, welche Nebenwirkungen häufig auftreten und welche Warnzeichen sowie Arzneimittelinteraktionen Sie beachten sollten.
Atropin hemmt cholinerge Nervensignale und wird unter anderem zur Pupillenerweiterung, bei bestimmten Herzfrequenzproblemen, zur Verminderung übermäßiger Sekretionen und bei Organophosphatvergiftung eingesetzt. Befolgen Sie das Rezept genau und suchen Sie bei schweren Symptomen sofort medizinische Hilfe.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- A03BA01
- RxNorm
- 1223
- Generikum
- Atropine
- Wirkstoffklasse
- atc-a03
- Markennamen
- Donnatal, Phenohytro, Motofen, Lomotil, Atropen, Duodote, Isopto Atropine
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- oral, ophthalmisch
- Darreichungsformen
- Injektion, prefilled syringe, Tablette, Lösung, Salbe
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
11 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesterwenn möglich vermeiden
nur anwenden, wenn Nutzen Risiken für Fetus überwiegt
regelmäßige fetale Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn eindeutig erforderlich
fetale Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterwenn möglich nahe am Geburtstermin vermeiden
kann fetale Tachykardie verursachen
fetale Herzfrequenzüberwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillzeitniedrigste wirksame Dosis verwenden
Säugling auf anticholinerge Wirkungen überwachen einschließlich vermindertes Schwitzen, Fieber, Verstopfung
Säugling auf Nebenwirkungen beobachten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
ältere Patientenmit niedrigeren Dosen beginnen
erhöhte Empfindlichkeit für anticholinerge Wirkungen, auf Verwirrtheit, Sedierung, Harnverhalt achten
engmaschige Überwachung auf zentralnervöse und anticholinerge Nebenwirkungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Säuglinge und Kleinkindergewichtsbasierte Dosierung erforderlich
aufgrund des Risikos einer Hyperthermie mit extremer Vorsicht anwenden, bei fiebernden Kindern vermeiden
Temperatur engmaschig überwachen, auf vermindertes Schwitzen achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Kindergewichtsbasierte Dosierung, Erwachsenendosis nicht überschreiten
mit Vorsicht anwenden, Hyperthermierisiko in warmen Umgebungen
Körpertemperatur überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
leichtüblicherweise keine Anpassung erforderlich
Standarddosierung üblicherweise sicher
Standardüberwachung
Niereninsuffizienz
schwerDosisreduktion in Betracht ziehen
mit Vorsicht anwenden, kann Dosisanpassung erfordern
auf verlängerte anticholinerge Wirkungen überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mittelschwermit Vorsicht anwenden
können niedrigere Dosen erforderlich sein, Wirkung überwachen
klinisches Ansprechen überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
schwererhebliche Dosisreduktion empfohlen
mit extremer Vorsicht anwenden, mit niedriger Dosis beginnen
engmaschige Überwachung auf verlängerte Wirkungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
FDA-Zulassung für den Notfalleinsatz in der Kardiologie
Atropin zugelassen für symptomatische Bradykardie
Arzneimittelklasse
ATC-Code: S01FA01 (ophthalmologisch), A03BB01 (Magen-Darm-Antispasmodikum)
Häufige Anwendungen
Primäre therapeutische Anwendungen
Warnhinweis in Box
Sicherheitswarninformationen
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 24. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen