Koffein
Koffein (ATC-D11) bezieht sich auf topische Koffein-Präparate, die in der Dermatologie verwendet werden, hauptsächlich zur Behandlung von androgenetischer Alopezie (Musterhaarverlust) und bestimmter Hauterkrankungen. Es wirkt als Phosphodiesterase-Hemmer und kann bei Anwendung auf die Kopfhaut die Aktivität der Haarwurzeln stimulieren.
Topisches Koffein wird in der Dermatologie hauptsächlich zur Behandlung von Haarausfall und bei bestimmten Hauterkrankungen eingesetzt. Es wirkt durch direkte Stimulation der Haarfollikel bei topischer Anwendung.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- N06BC01
- RxNorm
- 1886
- Generikum
- Caffeine
- Wirkstoffklasse
- atc-d11
- Markennamen
- Pamprin Max Formula, Stanback Headache Powder Reformulated Jan 2011, Capacet, BC Arthritis, BC Original Formula, Arthriten Inflammatory Pain, Exaprin, Backaid IPF, Ascomp, Excedrin Mild Headache, Jet-Alert, Vanatol, Fioricet, Sed-Max, Panadol Extra
- Bezug
- rezeptfrei
- Schwangerschaft
- C
- Stillzeit
- Vorsicht
- Halbwertszeit (h)
- 5
- Wirkungseintritt (min)
- 45
- Wirkdauer (h)
- 4
- Applikationswege
- oral, rektal
- Darreichungsformen
- Tablette, Kapsel, Pulver, Lösung, Zäpfchen
- Verfügbar in
- United States, Canada, European Union, United Kingdom, Australia, Japan
- Überwachung
- heart rate, blood pressure, sleep quality
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
allgemeinauf 200mg täglich begrenzen
Koffeinaufnahme während der Schwangerschaft auf 200mg pro Tag begrenzen; übermäßigen Konsum vermeiden
regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
erstes TrimesterAufnahme minimieren
Koffeinaufnahme im ersten Trimester auf ein Minimum reduzieren
standardmäßige Vorsorgeuntersuchungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillzeitauf 300mg täglich begrenzen
Koffeinaufnahme während des Stillens auf 300mg pro Tag begrenzen; übermäßigen Konsum vermeiden
Säugling auf Reizbarkeit oder Schlafstörungen beobachten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Kinder bis 12 Jahrevermeiden oder minimieren
koffeinhaltige Produkte bei Kindern vermeiden; Aufnahme aus allen Quellen begrenzen
auf Angstzustände, Schlafstörungen oder kardiovaskuläre Wirkungen achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
ältere MenschenReaktion überwachen
bei älteren Patienten mit Vorsicht anwenden; reduzierte Empfindlichkeit und mögliche kardiovaskuläre Wirkungen berücksichtigen
Blutdruck und Herzfrequenz überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
leicht bis mittelschwerkeine spezifische Anpassung bei leichter Beeinträchtigung erforderlich
mit Vorsicht anwenden; Koffein wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert
standardmäßige Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
schwerHäufigkeit reduzieren
Koffeinaufnahme reduzieren; längere Intervalle zwischen den Dosen in Betracht ziehen
auf Akkumulation und Nebenwirkungen achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mittelschwermit Vorsicht anwenden
Koffein wird in der Leber metabolisiert; bei Leberfunktionsstörung mit Vorsicht anwenden
auf verlängerte Halbwertszeit achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Arzneimittelklasse
Koffein ist als ZNS-Stimulans klassifiziert und wird als analgetisches Adjuvans in Kombinationsprodukten verwendet
Häufige Anwendungen
Koffein wird als Adjuvans verwendet, um analgetische Wirkungen in Kopfweh- und Schmerzmitteln zu verstärken
Eliminationshalbwertszeit
Durchschnittliche Halbwertszeit bei gesunden Erwachsenen
Typische Dosis in Kombinationsprodukten
Standard-Koffeingehalt in rezeptfreien analgetischen Kombinationsprodukten
Topische Koffeinpräparate werden hauptsächlich bei androgenetischer Alopezie (männlichem und weiblichem Haarausfall) angewendet. Es kann auch in einigen dermatologischen Formulierungen zur Hautpflege und bei bestimmten Erkrankungen der Kopfhaut enthalten sein.
Koffein wirkt als Phosphodiesterase-Hemmer, was den zyklischen AMP-Spiegel in den Haarfollikeln erhöhen kann, wodurch möglicherweise die Anagen- (Wachstums-) Phase verlängert und die Haarproliferation stimuliert wird. Die topische Anwendung ermöglicht eine direkte Abgabe an den Haarfollikel.
Topisches Koffein wird im Allgemeinen gut vertragen, wenn es auf die Kopfhaut aufgetragen wird. Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden. Orale Einnahme von Koffein (ZNS-Stimulans) ist eine andere Formulierung mit anderer Dosierung, anderen Anwendungsgebieten und anderen Sicherheitsaspekten. Konsultieren Sie einen Dermatologen für die ordnungsgemäße Diagnose und Behandlung von Haarausfallerkrankungen.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 27. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen