Kalziumglukonat
Kalziumglukonat ist ein Mineralergänzungsmittel, das bei intravenöser Verabreichung die Spiegel des ionisierten Serumkalziums erhöht. Es wird hauptsächlich zur Behandlung von Hypokalzämie (niedriges Blutkalzium) und zur Bereitstellung von Kalziumergänzung bei Patienten mit Kalziummangel eingesetzt. Das Medikament dissoziiert in ionisiertes Kalzium, das schnell in den Blutkreislauf aufgenommen wird.
Ein Mineralstoffpräparat, das einen niedrigen Kalziumspiegel im Blut behandelt, indem es den Gehalt an ionisiertem Kalzium durch intravenöse Verabreichung erhöht.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- A12AA03
- RxNorm
- 1908
- Generikum
- Calcium Gluconate
- Wirkstoffklasse
- atc-a12
- Markennamen
- Calgonate
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- topisch, oral
- Darreichungsformen
- Injektion, Lösung, Gel, Kapsel, Tablette
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
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Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500 mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250 mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400 mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
11 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesternur anwenden, wenn unbedingt erforderlich
Anwendung im ersten Trimester vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt deutlich die Risiken
regelmäßige fetale Überwachung und Kontrolle der mütterlichen Kalziumwerte
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesternur anwenden, wenn unbedingt erforderlich
nur anwenden, wenn für die Behandlung der mütterlichen Hypokalzämie indiziert
mütterliche Serumkalziumwerte und fetale Entwicklung überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesternur anwenden, wenn unbedingt erforderlich
Anwendung zur Behandlung von Hypokalzämie, wenn Nutzen die Risiken überwiegt
engmaschige Überwachung der mütterlichen und fetalen Kalziumwerte
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillzeitin der Regel keine Dosisanpassung erforderlich
verträglich mit dem Stillen, Kalzium wird in minimalen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden
Säugling auf Anzeichen einer Hyperkalzämie überwachen, wenn hohe Dosen angewendet werden
Kinder
Neugeborenegewichtsbasierte Dosierung erforderlich
Behandlung von neonataler Hypokalzämie, Dosierung basierend auf Gewicht und Schweregrad
häufige Serumkalziumüberwachung, EKG-Überwachung auf Arrhythmien
Kinder
Säuglinge und Kindergewichtsbasierte Dosierung erforderlich
Anwendung zur Behandlung von Hypokalzämie bei pädiatrischen Patienten
regelmäßige Serumkalziumüberwachung
Ältere Menschen
Ältere Patientenreduzierte Dosierung und Nierenfunktion berücksichtigen
aufgrund des altersbedingten Rückgangs der Nierenfunktion mit Vorsicht anwenden
Nierenfunktion und Serumkalziumwerte regelmäßig überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
leichte bis moderate EinschränkungDosisanpassung kann erforderlich sein
mit Vorsicht anwenden, Serumkalzium häufig überwachen
häufige Serumkalzium-, Phosphor- und Nierenfunktionsüberwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
schwere Einschränkungerhebliche Dosisreduktion erforderlich
nur anwenden, wenn Nutzen die Risiken überwiegt, reduzierte Dosierung
sehr engmaschige Überwachung von Serumkalzium, Phosphor und Nierenfunktion
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leichte bis moderate Einschränkungin der Regel keine wesentliche Anpassung erforderlich
im Allgemeinen sicher bei Leberfunktionsstörung
Standardüberwachung des Serumkalziums
Alkoholkonsumenten
chronischer Alkoholismusmöglicherweise angepasste Dosierung erforderlich
Alkoholiker können an Kalzium- und Vitamin-D-Mangel leiden, Werte überwachen
Serumkalzium-, Magnesium- und Vitamin-D-Spiegel überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Häufig verschrieben seit
Allgemeine Verschreibungsinformationen
Arzneimittelklasse
Informationen zur Arzneimittelklasse
Häufige Anwendungen
Häufige therapeutische Anwendungen
Wirkungsmechanismus
Informationen zum Wirkungsmechanismus
Behandlung und Vorbeugung von Hypokalzämie (niedriger Kalziumspiegel im Blut), Kalziummangel, Tetanie sowie als Ergänzung bei der Behandlung von Hypermagnesiämie. Kann auch bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung und als Gegenmittel bei Kalziumkanalblocker- oder Betablocker-Vergiftungen eingesetzt werden.
Die intravenöse Verabreichung bringt Kalziumglukonat direkt in den Blutkreislauf, wo es in ionisiertes Kalzium und Glukonat dissoziiert. Ionisiertes Kalzium ist die physiologisch aktive Form, die an lebenswichtigen Körperfunktionen wie Nervenleitung, Muskelkontraktion, Blutgerinnung und Zellprozessen beteiligt ist.
Muss von medizinischem Fachpersonal intravenös verabreicht werden. Eine zu schnelle Injektion kann zu Blutdruckabfall, verlangsamtem Herzschlag oder Herzrhythmusstörungen führen. Bei Patienten, die Digitalisglykoside einnehmen, ist Vorsicht geboten. Die Serumkalziumwerte sollten während der Behandlung überwacht werden. Kann an der Injektionsstelle Reizungen verursachen.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 26. Juli 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen