Carbachol
Carbachol ist ein cholinergisches ophthalmologisches Mittel, das in Kombination mit Brimonidin zur Behandlung der Presbyopie eingesetzt wird. Es wirkt, indem es die Pupille verengt, um einen Lochblenden-Effekt zu erzeugen, der die Nahsehschärfe und die Schärfentiefe verbessert.
Ein verschreibungspflichtiges Augentropfen-Präparat zur Kombinationstherapie bei Presbyopie, das die Nahsicht durch Verengung der Pupille und Erzeugung eines Lochkameraeffekts verbessert.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- N07AB01
- RxNorm
- 1999
- Generikum
- Carbachol
- Wirkstoffklasse
- atc-n07
- Markennamen
- Yuvezzi, Isopto Carbachol, Miostat
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- ophthalmisch
- Darreichungsformen
- Injektion, Lösung
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500 mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250 mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400 mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
11 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesternach Möglichkeit vermeiden
nur anwenden, wenn Nutzen potenzielle Risiken für den Fötus überwiegt
regelmäßige pränatale Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn eindeutig erforderlich
Überwachung des fetalen Wachstums
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesternach Möglichkeit vermeiden
Anwendung nahe des Geburtstermins wegen möglicher Uterusstimulierung vermeiden
Überwachung der Uterusaktivität
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillzeitabsetzen oder abpumpen und verwerfen
aufgrund möglicher Ausscheidung in die Muttermilch
Säugling auf cholinerge Nebenwirkungen überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Säuglingenicht empfohlen
Anwendung bei Säuglingen wegen fehlender Sicherheitsdaten vermeiden
nicht zutreffend
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Kinder
Kindermit äußerster Vorsicht anwenden
nur, wenn andere Behandlungen nicht verfügbar sind
engmaschige Überwachung auf systemische Nebenwirkungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
Ältere Patientenkeine spezifische Anpassung erforderlich
auf erhöhte Empfindlichkeit für cholinerge Nebenwirkungen achten
regelmäßige Überwachung des Augeninnendrucks
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
leichte Niereninsuffizienzkeine Anpassung erforderlich
Standard-Dosierung angemessen
routineäßige Überwachung
Niereninsuffizienz
schwere Niereninsuffizienzmit Vorsicht anwenden
auf systemische Akkumulation achten
Überwachung der Nierenfunktion
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leichte Leberinsuffizienzkeine Anpassung erforderlich
Standard-Dosierung angemessen
routineäßige Überwachung
Leberinsuffizienz
schwere Leberinsuffizienzmit Vorsicht anwenden
auf systemische Auswirkungen achten
Überwachung der Leberfunktion
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Arzneimittelklasse
Carbachol ist ein Parasympathomimetikum, das sowohl an muskarinische als auch an nikotinische Acetylcholinrezeptoren wirkt
Primäre therapeutische Anwendungsgebiete
Carbachol wird zur Senkung des Augeninnendrucks bei Glaukom und zur Stimulierung der Blasenkontraktion bei Harnverhalt angewendet
FDA-Genehmigungsjahr
Carbachol ist seit den 1970er Jahren für die ophthalmologische Anwendung FDA-zugelassen
Wirkungsmechanismus
Carbachol wirkt als cholinerger Rezeptoragonist und stimuliert parasympathische Reaktionen
Behandlung der Presbyopie (Alterssichtigkeit, d. h. Schwierigkeiten beim Fokussieren auf nahe Objekte) bei Erwachsenen. Wird als Fixdosiskombination mit Brimonidin angewendet.
Als cholinerger (muskarinischer) Agonist bewirkt Carbachol eine Verengung der Pupille (Miosis). Die verkleinerte Pupille erzeugt einen Lochkameraeffekt, der die Tiefenschärfe erhöht und eine verbesserte Nahvisusgabe ermöglicht.
Nur zur topischen ophthalmologischen Anwendung. Kann vorübergehend verschwommenes Sehen oder Sehschärfeminderung verursachen. Patienten sollten beim nächtlichen Autofahren Vorsicht walten lassen. Enthält Konservierungsstoffe, die von weichen Kontaktlinsen absorbiert werden können. Verschreibungspflichtig.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 26. Juli 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen