Corticotropin
Corticotropin (ACTH) ist ein Hormon, das die Nebennieren zur Produktion von Cortisol und anderen Kortikosteroiden anregt. Es wird hauptsächlich zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, bei denen eine erhöhte Aktivität der Nebennieren von Vorteil ist, wie z.B. infantile Spasmen, bestimmte Autoimmun- und entzündliche Erkrankungen sowie akute multiple Sklerose.
Corticotropin regt die Nebennieren zur Produktion von Corticosteroiden an und wird zur Behandlung von Erkrankungen wie infantilen Spasmen, Autoimmunerkrankungen und MS-Schüben eingesetzt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- H01AA01
- RxNorm
- 214
- Generikum
- Corticotropin
- Wirkstoffklasse
- atc-h01
- Markennamen
- Acthar, Cortrophin
- Bezug
- rezeptfrei
- Schwangerschaft
- C
- Stillzeit
- unbekannt
- Halbwertszeit (h)
- 0.25
- Wirkungseintritt (min)
- 60
- Wirkdauer (h)
- 24
- Applikationswege
- intramuscular, subkutan
- Darreichungsformen
- repository gel, injectable solution
- Verfügbar in
- United States, Canada
- Überwachung
- serum cortisol, blood glucose, blood pressure, electrolytes, infection signs
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 40-80 Einheiten täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich oder aufgeteilt zweimal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 1-2 Einheiten/kg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 20-40 Einheiten täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesternach Möglichkeit vermeiden
Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt die Risiken; nur anwenden, wenn unbedingt erforderlich
regelmäßige fetale Überwachung und Ultraschalluntersuchungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn Nutzen Risiken überwiegt; engmaschige Überwachung erforderlich
fetales Wachstumsmonitoring und Plazentauntersuchung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillenmit Vorsicht anwenden
Stillen abbrechen oder Arzneimittel je nach Notwendigkeit vermeiden; Arzt konsultieren
Säugling auf Symptome einer Nebennierensuppression überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
Ältere Patientenmit niedrigerer Dosis beginnen
mit Vorsicht anwenden; auf Nebenwirkungen überwachen
regelmäßige Überwachung von Blutdruck, Glukose, Elektrolyten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Säuglinge und Kindergewichtsbasiierte Dosierung
zugelassen für infantile Spasmen und andere pädiatrische Erkrankungen; unter engmaschiger Überwachung anwenden
Wachstum, Entwicklung und Nebennierenfunktion überwachen
Niereninsuffizienz
mäßige Nierenfunktionsstörungkeine spezifische Anpassung; engmaschig überwachen
mit Vorsicht anwenden; Nierenfunktionsüberwachung erforderlich
regelmäßige Beurteilung der Nierenfunktion
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
mäßige Leberfunktionsstörungmit Vorsicht anwenden
nur anwenden, wenn Nutzen Risiken überwiegt
Leberfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Alkoholkonsumenten
chronischer Alkoholkonsumvermeiden oder Anwendung minimieren
gleichzeitige Anwendung vermeiden; erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen
auf gastrointestinale Blutungen und Elektrolytstörungen überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Jahr der FDA-Zulassung
Ursprüngliches FDA-Zulassungsdatum für Corticotropin
Arzneimittelklasse
Hormontherapie - Corticotropin-(ACTH)-Präparate
Hauptindikationen
Zugelassene therapeutische Indikationen
Wirkmechanismus
Primäre pharmakodynamische Wirkung
Corticotropin wird zur Behandlung von infantilen Spasmen, akuten Schüben bei Multipler Sklerose, bestimmten rheumatischen Erkrankungen einschließlich rheumatoider Arthritis und systemischem Lupus erythematodes sowie einiger schwerer allergischer und entzündlicher Erkrankungen eingesetzt.
Corticotropin wirkt auf die Nebennierenrinde und regt die Produktion und Freisetzung von Cortisol und anderen Glucocorticoid-Hormonen an, die entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkungen im gesamten Körper haben.
Corticotropin wird intramuskulär oder intravenös injiziert. Es kann Nebenwirkungen ähnlich wie bei übermäßigem Cortisol verursachen, darunter Gewichtszunahme, Flüssigkeitseinlagerungen, Stimmungsänderungen und erhöhte Blutzuckerwerte. Es ist kontraindiziert bei Patienten mit systemischen Pilzinfektionen, aktiven Magengeschwüren oder unkontrollierten Infektionen. Eine engmaschige Überwachung ist bei Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen erforderlich.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 27. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen