Efgartigimod alfa
Efgartigimod alfa ist eine Immuntherapie, die entwickelt wurde, um die schädlichen IgG-Antikörper im Körper zu reduzieren, indem der neonatale Fc-Rezeptor (FcRn) blockiert wird. Es wird als VYVGART HYTRULO mit Hyaluronidase coformuliert und zur subkutanen Verabreichung verwendet und zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen eingesetzt, die durch schädliche IgG-Antikörper angetrieben werden.
Efgartigimod alfa reduziert schädliche IgG-Antikörper durch gezielte Bindung an FcRn und wird bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- L04AA58
- RxNorm
- 2587717
- Generikum
- Efgartigimod Alfa
- Wirkstoffklasse
- atc-l04
- Markennamen
- Vyvgart, Vyvgart Hytrulo
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- —
- Darreichungsformen
- Injektion, prefilled syringe
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 10mg/kg
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal wöchentlich für 4 Wochen (Induktion), dann individualisierte Erhaltungstherapie
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
10 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesterwenn möglich vermeiden
nur anwenden, wenn potenzielle Vorteile die potenziellen Risiken für den Fötus überwiegen
regelmäßige pränatale Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesterwenn möglich vermeiden
nur anwenden, wenn potenzielle Vorteile die potenziellen Risiken für den Fötus überwiegen
regelmäßige fötale Überwachung und Wachstumsbeurteilungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterwenn möglich vermeiden
Zeitpunkt der letzten Dosis vor der Entbindung wegen möglicher neonataler Exposition berücksichtigen
engmaschige Überwachung des Neugeborenen auf mögliche FcRn-vermittelte Effekte
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillzeitkeine Anpassung erforderlich
Stillen einstellen oder Arzneimittel absetzen basierend auf der Nutzen-Risiko-Bewertung
Säugling auf Anzeichen von Infektion oder immunologischen Effekten überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
ältere Patientenkeine Anpassung erforderlich
keine Dosisanpassung nur aufgrund des Alters erforderlich; auf Infektionen überwachen
routine-mäßige Überwachung auf infektiöse Komplikationen
Kinder
Kinder und Jugendlichenicht etabliert
nicht zugelassen für die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren
nicht anwendbar
Niereninsuffizienz
leicht bis mittelschwerkeine Anpassung erforderlich
keine Dosisanpassung bei leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung erforderlich
routine-mäßige klinische Überwachung
Niereninsuffizienz
schwermit Vorsicht anwenden
begrenzte Daten bei schwerer Nierenfunktionsstörung; mit Vorsicht anwenden
verstärkte klinische Überwachung empfohlen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mittelschwermit Vorsicht anwenden
nicht spezifisch untersucht; bei Leberfunktionsstörung mit Vorsicht anwenden
routine-mäßige klinische Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
schwermit Vorsicht anwenden
nicht untersucht; nur anwenden, wenn Nutzen Risiken überwiegt
verstärkte klinische Überwachung empfohlen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Arzneimittelklasse
Klassifikation nach Wirkmechanismus
FDA-Zulassungsjahr
FDA-Zulassungsinformationen für Vyvgart
Primäre Indikation
Therapeutische Indikation
Wirkmechanismus
Pharmakologischer Mechanismus
Wird zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen eingesetzt, bei denen pathogene IgG-Antikörper zur Erkrankung beitragen, wie z. B. generalisierte Myasthenia gravis (gMG). Die Behandlung sollte von Ärzten eingeleitet werden, die Erfahrung in der Behandlung dieser Erkrankungen haben.
Efgartigimod alfa ist ein menschliches IgG1-Antikörperfragment, das an den neonatalen Fc-Rezeptor (FcRn) bindet, den IgG-Umbau verhindert und zu reduzierten zirkulierenden IgG-Spiegeln führt. Die Hyaluronidase-Komponente ermöglicht die subkutane Verabreichung durch Erhöhung der Gewebedurchlässigkeit.
Als immunmodulierende Therapie beeinflusst es die IgG-Antikörperspiegel systemisch. Patienten sollten während der Behandlung auf Infektionen überwacht werden. Kann mit anderen IgG-basierten Therapien interagieren. Muss von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden. Patienten sollten Anzeichen einer Infektion oder allergischer Reaktionen umgehend melden.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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