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Enasidenib

Veröffentlicht: 26. Juli 2026Aktualisiert: 26. Juli 2026

Enasidenib ist ein zielgerichtetes Therapiemedikament, das zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) bei Patienten eingesetzt wird, die spezifische Mutationen im IDH2-Gen aufweisen. Es hemmt mutierte Formen des IDH2-Enzyms, was hilft, die normale Blutzelldifferenzierung wiederherzustellen und das Krebszellwachstum zu reduzieren. Dieses Medikament wird speziell für Patienten mit dieser genetischen Veränderung entwickelt.

Kurzfassung

Enasidenib ist eine zielgerichtete Therapie für AML-Patienten mit IDH2-Mutationen, die durch Hemmung mutierter IDH2-Enzyme dazu beiträgt, die normale Blutzellproduktion wiederherzustellen.

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 26. Juli 2026Redaktionelle Richtlinie
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Wichtigste Fakten im Überblick

ATC
L01XM01
RxNorm
1940332
Generikum
Enasidenib
Wirkstoffklasse
atc-l01
Markennamen
Idhifa
Bezug
verschreibungspflichtig
Stillzeit
unbekannt
Applikationswege
oral
Darreichungsformen
Tablette
Verfügbar in
Ultraschall, EU, CN, JP
Überwachung
—

Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.

Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.

Enasidenib ist angezeigt zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer akuter myeloischer Leukämie (AML), die spezifische IDH2-Mutationen (R140Q, R172S, R172K) aufweisen. Eine genetische Testung ist erforderlich, um das Vorhandensein dieser Mutationen vor Beginn der Behandlung zu bestätigen.

Enasidenib ist ein niedermolekularer Inhibitor, der spezifisch mutierte Formen des Isocitrat-Dehydrogenase-2-Enzyms (IDH2) angreift und blockiert. Durch die Hemmung dieser mutierten IDH2-Varianten verhindert er die Anhäufung eines Onkometaboliten namens 2-Hydroxyglutarat (2-HG), der die abnormale Entwicklung von Blutzellen fördert. Diese Hemmung ermöglicht die normale Differenzierung von Blutzellen und reduziert die Proliferation von Leukämiezellen.

Häufige Nebenwirkungen können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, verminderter Appetit und Veränderungen des Blutbildes umfassen. Eine schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkung ist das Differenzierungssyndrom, das umgehende ärztliche Behandlung erfordert, wenn Symptome wie Fieber, Atembeschwerden oder rasche Gewichtszunahme auftreten. Während der Behandlung wird eine regelmäßige Überwachung des Blutbildes und der Leberfunktion empfohlen.

Offizielle Fachinformation

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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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