Felbamat
Felbamat ist ein Antikonvulsivum, das zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt wird, insbesondere bei Patienten mit schweren Anfällen, die auf andere Behandlungen nicht ansprechen. Der genaue Wirkmechanismus ist unbekannt, es weist jedoch antikonvulsive Eigenschaften ähnlich wie andere Antiepileptika auf. Aufgrund potenzieller
Felbamat ist ein Antiepileptikum für schwere Epilepsiefälle, das durch unbekannte Mechanismen wirkt und angewendet wird, wenn andere Behandlungen versagen.
Dieses Medikament trägt eine Boxed Warning (schwarzer Kasten) – die stärkste Warnstufe der FDA. Lesen Sie vor der Anwendung die vollständige Fachinformation.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- N03AX10
- RxNorm
- 24812
- Generikum
- Felbamate
- Wirkstoffklasse
- atc-n03
- Markennamen
- Felbatol
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- oral
- Darreichungsformen
- Suspension, Tablette
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
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Felbamat wird zur Behandlung von Partialanfällen und des Lennox-Gastaut-Syndroms (eine schwere Form der Epilepsie) bei Patienten angewendet, die nicht ausreichend auf andere Antiepileptika angesprochen haben. Es kann als Monotherapie oder als Zusatzbehandlung eingesetzt werden.
Der genaue Mechanismus, durch den Felbamat seine krampflösende Wirkung entfaltet, ist unbekannt. In Tierversuchssystemen, die zur Erkennung krampflösender Aktivität konzipiert wurden, zeigt Felbamat Eigenschaften, die anderen vermarkteten Antiepileptika ähnlich sind.
Felbamat birgt erhebliche Risiken, darunter seltene, aber schwerwiegende Fälle von aplastischer Anämie und Leberversagen. Aufgrund dieser Risiken wird es typischerweise für Patienten mit schwerer Epilepsie reserviert, die nicht auf andere Behandlungen ansprechen. Regelmäßige Blutbildkontrollen und Leberfunktionstests sind während der Behandlung erforderlich. Nur unter engmaschiger ärztlicher Überwachung mit Einwilligung nach Aufklärung anwenden.
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