Fluorescein
Fluorescein ist ein fluoreszierender diagnostischer Farbstoff, der in der Augenheilkunde zur Beurteilung der Integrität der Hornhaut und des vorderen Augenabschnitts verwendet wird. Er wird häufig verwendet, um Hornhautabschürfungen, Geschwüre, Fremdkörper und zur Bewertung der Funktion des Tränenfilms zu erkennen. Zusätzlich wird er in der Fluorescein-Angiographie eingesetzt.
Fluoreszein ist ein ophthalmologischer Diagnostikfarbstoff, der zur Erkennung von Hornhautschäden und zur Beurteilung des Augenblutflusses verwendet wird.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- S01JA01
- RxNorm
- 25138
- Generikum
- Fluorescein
- Wirkstoffklasse
- atc-s01
- Markennamen
- Altafluor, Flucaine, Fluoracaine
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- ophthalmisch
- Darreichungsformen
- Lösung
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg (5mL einer 10%igen Lösung)
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- Einzelgabe für Fluoreszein-Angiographie
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 7,5mg/kg (max. 500mg)
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- Einzelgabe für Fluoreszein-Angiographie
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 1-2 Tropfen einer 0,25%igen Lösung
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- Einzelanwendung zur Hornhautfärbung/Diagnostik
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
10 GruppenSchwangerschaft
erstes trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn diagnostische Notwendigkeit potenzielle Risiken überwiegt
regelmäßige pränatale Überwachung bei Anwendung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn Nutzen Risiken rechtfertigt
standardmäßige pränatale Versorgung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn unbedingt erforderlich
fötale Überwachung nach Indikation
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
stillenin der Regel keine Dosisanpassung erforderlich
Stillen vorübergehend für 24–48 Stunden nach intravenöser Verabreichung einstellen
Säugling auf unerwünschte Wirkungen beobachten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
ältere patientenkeine spezifische Anpassung erforderlich
Standarddosierung für die meisten älteren Patienten geeignet
routineäßige Überwachung der Vitalzeichen
Kinder
neugeborenereduzierte Dosis nach Gewicht
nur unter fachärztlicher Aufsicht anwenden
engmaschige Überwachung der Vitalzeichen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
kindergewichtsbasierte Dosierung
geeignet für diagnostische Anwendung bei pädiatrischen Patienten
standardmäßige pädiatrische Überwachung
Niereninsuffizienz
leicht bis mäßigin der Regel keine Dosisanpassung erforderlich
Standarddosierung akzeptabel
routineäßige Überwachung der Nierenfunktion
Niereninsuffizienz
schwermit Vorsicht anwenden
erweiterte Beobachtungszeit in Betracht ziehen
Nierenfunktion überwachen und auf verlängerte Farbstoffretention achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
beliebigkeine Dosisanpassung erforderlich
Standarddosierung geeignet
routineäßige Leberfunktionsüberwachung
Statistiken und klinische Daten
Häufig verwendet seit
Allgemeine ophthalmologische Diagnostik
Arzneimittelklasse
Klassifizierung als diagnostische ophthalmologische Lösung
Hauptanwendungsgebiete
Ophthalmologische Diagnostikanwendungen
Verabreichungsweg
Verabreichungsweg für diagnostische Verfahren
Die Fluoreszeinfärbung wird zur Diagnose von Hornhautabschürfungen, Erosionen, Geschwüren und Fremdkörpern eingesetzt; sie hilft auch bei der Anpassung von Kontaktlinsen, der Beurteilung der Tränenfilm-Aufreißzeit, der Bewertung der Punctum-Patency und der Durchführung einer Netzhaut-Angiographie zur Erkennung von Makulaödem, Netzhautischämie und choroidaler Neovaskularisierung.
Fluoreszein ist ein hydrophiler Farbstoff, der abgestorbene oder beschädigte Epithelzellen durchdringt und anfärbt und unter Kobald-blauem Licht hellgrün erscheint. In der Angiographie zirkuliert es durch die Augengefäße und tritt dort aus, wo die Blut-Retina-Schranke geschädigt ist, was die Visualisierung von Gefäßanomalien ermöglicht.
Die topische Anwendung ist im Allgemeinen sicher, obwohl seltene Nebenwirkungen wie vorübergehendes Brennen und seltene allergische Reaktionen auftreten können. Die intravenöse Verabreichung zur Angiographie kann Übelkeit, Erbrechen oder selten eine Anaphylaxie verursachen. Haut- und Kleidungsflecken sind vorübergehend. Patienten sollten ihrem Augenarzt vor dem Eingriff alle Allergien mitteilen.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 24. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen