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Givosiran

Veröffentlicht: 26. Juli 2026Aktualisiert: 26. Juli 2026

Givosiran ist ein RNA-Interferenz-Therapeutikum zur Behandlung der akuten hepatischen Porphyrie, einer seltenen genetischen Störung, die durch gefährliche Anhäufungen neurotoxischer Porphyrin-Vorstufen gekennzeichnet ist, die schwere Bauchschmerzen, neurologische Komplikationen und potenziell lebensbedrohliche Anfälle verursachen können.

Kurzfassung

Givosiran ist eine siRNA-Therapie, die die akute hepatische Porphyrie behandelt, indem sie das Leber-ALAS1-Enzym reduziert, um die Ansammlung neurotoxischer Porphyrinvorstufen und akute Attacken zu verhindern.

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 26. Juli 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ATC
A16AX16
RxNorm
2265712
Generikum
Givosiran
Wirkstoffklasse
atc-a16
Markennamen
Givlaari
Bezug
verschreibungspflichtig
Stillzeit
unbekannt
Applikationswege
—
Darreichungsformen
Injektion
Verfügbar in
Ultraschall, EU, CN, JP
Überwachung
—

Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.

Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.

Dosierung und Anwendung

Erwachsene (Standard)subkutane Injektion
Usual dose
2,5 mg/kg einmal monatlich
Maximum
Arzt konsultieren
Einnahmehäufigkeit
einmal monatlich
Hinweise zur Einnahme
Anweisungen des Arztes befolgen
Dauergrenzen
wie verordnet
Überwachung
Standard
Kinder (Standard)subkutane Injektion
Usual dose
2,5 mg/kg einmal monatlich
Maximum
Arzt konsultieren
Einnahmehäufigkeit
einmal monatlich
Hinweise zur Einnahme
Anweisungen des Arztes befolgen
Dauergrenzen
wie verordnet
Überwachung
Standard
Ältere Menschen (Standard)subkutane Injektion
Usual dose
2,5 mg/kg einmal monatlich
Maximum
Arzt konsultieren
Einnahmehäufigkeit
einmal monatlich
Hinweise zur Einnahme
Anweisungen des Arztes befolgen
Dauergrenzen
wie verordnet
Überwachung
Standard

Überdosierung

Wichtige Informationen zu Überdosierungen
Toxische Dosis: spezifische Toxizitätsschwelle nicht festgelegt - klinische Studien identifizierten keine maximale verträgliche Dosis
Chronische Überdosierung: Daten nicht verfügbar
Sofortmaßnahmen
Giftnotruf sofort kontaktieren; Leberfunktion, Nierenfunktion und Herzparameter überwachen; unterstützende Behandlung nach Bedarf
Gegenmittel
kein spezifisches Gegenmittel festgelegt(Daten nicht verfügbar)
Giftnotruf: 1-800-222-1222

Besondere Personengruppen

8 Gruppen
⚠

Schwangerschaft

alle trimester
Vorsicht
FDA-Kategorie
C
Dosisanpassung

nach Möglichkeit vermeiden

Wichtige Empfehlungen

nur anwenden, wenn der Nutzen die potenziellen Risiken für den Fötus überwiegt

Überwachung

regelmäßige Überwachung des Fötus empfohlen

Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.

?

Stillzeit

stillen
Unbekannt
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

keine Anpassung

Wichtige Empfehlungen

Stillen abbrechen oder Arzneimittel absetzen; Entscheidung sollte unter Berücksichtigung der Bedeutung der Therapie für die Mutter getroffen werden

Überwachung

Säugling auf Nebenwirkungen überwachen

✓

Ältere Menschen

ältere personen 65 jahre und älter
Sicher
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

keine Anpassung

Wichtige Empfehlungen

keine Dosisanpassung allein aufgrund des Alters erforderlich; Nieren- und Leberfunktion überwachen

Überwachung

regelmäßige Überwachung der Nieren- und Leberfunktion

?

Kinder

kinder jugendliche
Unbekannt
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

nicht etabliert

Wichtige Empfehlungen

Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten unter 18 Jahren nicht nachgewiesen

Überwachung

nicht zutreffend

✓

Niereninsuffizienz

leicht bis mittelgradig
Sicher
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

keine Anpassung

Wichtige Empfehlungen

keine Dosisanpassung bei leichter bis mittelgradiger Nierenfunktionsstörung erforderlich

Überwachung

routine­mäßige Überwachung empfohlen

⚠

Niereninsuffizienz

schwer
Vorsicht
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

mit Vorsicht anwenden

Wichtige Empfehlungen

mit Vorsicht anwenden; begrenzte Daten für schwere Nierenfunktionsstörung verfügbar

Überwachung

engmaschige Überwachung der Nierenfunktion empfohlen

Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.

✓

Leberinsuffizienz

leicht bis mittelgradig
Sicher
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

keine Anpassung

Wichtige Empfehlungen

keine Dosisanpassung bei leichter bis mittelgradiger Leberfunktionsstörung erforderlich

Überwachung

routine­mäßige Überwachung der Leberfunktionstests

⚠

Leberinsuffizienz

schwer
Vorsicht
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

mit Vorsicht anwenden

Wichtige Empfehlungen

mit Vorsicht anwenden; nicht bei schwerer Leberfunktionsstörung untersucht

Überwachung

engmaschige Überwachung der Leberfunktionstests empfohlen

Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.

Statistiken und klinische Daten

prescribingFDA
2023

Jahr der FDA-Zulassung

Wert:2019

FDA-Zulassungsdatum für Givlaari

drug_classFDA
2023

Arzneimittelklasse

Wert:RNAi-Therapeutikum (siRNA)

Klassifizierung als RNA-Interferenz-Therapeutikum

mechanismFDA
2023

Molekulares Ziel

Wert:Aminolevulinat-Synthase 1 (ALAS1)

Primäres molekulares Ziel von Givosiran

usageFDA
2023

Indikation

Wert:Akute hepatische Porphyrie (AHP)

Therapeutische Indikation zur Behandlung

Behandlung der akuten hepatischen Porphyrie (AHP) bei Erwachsenen, einschließlich akuter intermittierender Porphyrie (AIP), hereditärer Koproporphyrie (HCP) und variegater Porphyrie (VP) bei Patienten mit wiederkehrenden Attacken.

Doppelsträngige kleine interferierende RNA (siRNA), die selektiv die Aminolävulinat-Synthase-1 (ALAS1) mRNA in Hepatozyten durch RNA-Interferenz abbaut, die Leber-ALAS1-Enzymspiegel reduziert und anschließend die zirkulierenden Spiegel der neurotoxischen Porphyrinvorstufen Aminolävulinsäure (ALA) und Porphobilinogen (PBG) senkt.

Wird als subkutane Injektion verabreicht, typischerweise einmal monatlich. Erfordert die Überwachung von Leberfunktionstests, ALA im Urin und Porphobilinogen-Spiegeln. Häufige Nebenwirkungen sind Reaktionen an der Injektionsstelle, Übelkeit, Müdigkeit und vorübergehende Erhöhungen der Lebertransaminasen. Sollte mit Vorsicht bei Patienten mit mäßiger oder schwerer Leberfunktionsstörung angewendet werden.

Gegenanzeigen

Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.

Nicht anwenden (1)

ABSOLUTÜberempfindlichkeit

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.

Vorsicht (1)

RELATIVSchwangerschaft

Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.

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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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