Hemin
Hemin ist ein hämhaltiges Medikament, das zur Behandlung akuter Porphyrien eingesetzt wird, einer Gruppe seltener genetischer Störungen, die das Nervensystem und die Haut betreffen. Es wirkt, indem es die Synthese von Porphyrinen hemmt und so die Anhäufung toxischer Vorstufen, die Porphyrie-Anfälle verursachen, reduziert. Dieses Medikament wird typischerweise intravenös verabreicht.
Hemin behandelt akute Porphyrie-Anfälle, indem es die Produktion toxischer Porphyrine in Leber und Knochenmark reduziert.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- B06AB01
- RxNorm
- 5175
- Generikum
- Hemin
- Wirkstoffklasse
- atc-b06
- Markennamen
- Panhematin
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- —
- Darreichungsformen
- Injektion
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
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Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
erstes trimesternach_möglichkeit_vermeiden
nur_anwenden_wenn_eindeutig_erforderlich_und_nutzen_das_potenzielle_risiko_für_den_fötus_überwiegt
regelmäßige_fetale_überwachung_und_geburtshilfliche_beurteilung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites trimesterniedrigste_wirksame_dosis_verwenden
nur_anwenden_wenn_eine_akute_porphyrie_krise_eine_behandlung_erfordert
regelmäßige_fetale_überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes trimesterniedrigste_wirksame_dosis_verwenden
nur_anwenden_wenn_nutzen_die_risiken_überwiegt
fetale_überwachung_und_beurteilung_für_die_geburt
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
nicht zutreffendstillen_abbrechen_oder_vermeiden
es_ist_nicht_bekannt_ob_hemin_in_die_muttermilch_übertritt;_stillen_während_der_behandlung_abbrechen
säugling_auf_nebenwirkungen_beobachten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
kinder unter 18 jahrennicht_festgelegt
sicherheit_und_wirksamkeit_bei_pädiatrischen_patienten_nicht_nachgewiesen;_nur_anwenden_wenn_nutzen_die_risiken_überwiegt
engmaschige_überwachung_auf_nebenwirkungen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
über 65 jahrekeine_spezifische_anpassung
mit_vorsicht_anwenden_aufgrund_möglicher_altersbedingter_nieren-_und_leberfunktionseinschränkungen
nieren-_und_leberfunktion_überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
leicht bis mittelgradigkeine_spezifische_anpassung
mit_vorsicht_anwenden;_nierenfunktion_überwachen
nierenfunktionstests_überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mittelgradigkeine_spezifische_anpassung
mit_vorsicht_anwenden;_hemin_wird_in_der_leber_umgesetzt
leberfunktion_überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Jahr der FDA-Zulassung
FDA-Zulassung für die Behandlung der akuten intermittierenden Porphyrie
Arzneimittelklasse
Therapeutische Klassifizierung
Primäre Indikation
Therapeutische Anwendung
Hemin wird zur Behandlung von akuter intermittierender Porphyrie, Porphyria variegata und hereditärer Koproporphyrie bei Erwachsenen und Jugendlichen eingesetzt, die akute Anfälle mit mäßigen bis schweren Symptomen erleben.
Hemin wirkt als negativer Feedback-Inhibitor der δ-Aminolävulinsäure (ALA)-Synthetase, dem geschwindigkeitsbestimmenden Enzym im Porphyrin/Häm-Biosyntheseweg. Durch die Unterdrückung dieses Enzyms reduziert Hemin die hepatische und Knochenmarksproduktion von Porphyrinvorläufern, einschließlich ALA und Porphobilinogen, die sich bei akuten Porphyrien ansammeln und neuroviszerale Symptome verursachen.
Hemin sollte bei den ersten Anzeichen eines akuten Anfalls für optimale Wirksamkeit umgehend eingeleitet werden. Es erfordert eine intravenöse Verabreichung über eine große Armvene oder einen zentralen Venenkatheter, um das Risiko einer Thrombophlebitis zu minimieren. Während der Behandlung können regelmäßige Kontrollen der Leberfunktion, hämatologischer Parameter und der Porphyrinvorläuferwerte erforderlich sein. Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass eine wiederholte Anwendung im Laufe der Zeit zu einer verminderten Wirksamkeit führen kann.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 26. Juli 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen