Isoproterenol
Isoproterenol ist ein starkes nicht-selektives Beta-Adrenozeptor-Agonisten, das hauptsächlich in der kardiologischen Intensivpflege eingesetzt wird. Es stimuliert sowohl Beta-1-Rezeptoren im Herzen, um die Herzfrequenz und das Herzzeitvolumen zu erhöhen, als auch Beta-2-Rezeptoren in den Bronchien, um Bronchodilatation zu erzeugen. Dieses Medikament wird in der Regel für spezifische Notfallsituationen reserviert.
Ein beta-adrenerger Stimulator, der bei Herzrhythmusstörungen und Bronchospasmus in Akutversorgungseinrichtungen eingesetzt wird.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- C01CA02
- RxNorm
- 6054
- Generikum
- Isoproterenol
- Wirkstoffklasse
- atc-c01
- Markennamen
- Isuprel
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- —
- Darreichungsformen
- Injektion
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 2-10 mcg/min
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- kontinuierliche Infusion
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 0,05-0,5 mcg/kg/min
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- kontinuierliche Infusion
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 2-10 mcg/min
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- kontinuierliche Infusion
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
9 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn eindeutig erforderlich und Nutzen die potenziellen Risiken für den Fetus überwiegt
regelmäßige fetale Herzfrequenzüberwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
nach Möglichkeit nahe am Geburtstermin vermeiden wegen möglicher Uterusrelaxation
fetale Überwachung und Beurteilung der Uterusaktivität
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillzeitkeine spezifische Anpassung
mit Vorsicht anwenden oder vermeiden wegen unbekannter Ausscheidung in die Muttermilch
Säugling auf Nebenwirkungen überwachen
Kinder
Kinder unter 12 Jahrengewichtsbasiierte Dosierung erforderlich
bei Kindern mit extremer Vorsicht anwenden wegen Risiko von Tachyarrhythmien und Bronchospasmus
kontinuierliche Herz- und Atemüberwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
Ältere über 65 Jahremit niedrigerer Dosis beginnen
mit Vorsicht anwenden wegen erhöhter Empfindlichkeit gegenüber beta-adrenergen Effekten und höherem Risiko kardiovaskulärer Ereignisse
engmaschige Überwachung von Herzfrequenz, Blutdruck und Herzrhythmus
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
leicht bis mittelschwerkeine wesentliche Dosisanpassung erforderlich
mit Vorsicht anwenden und Nierenfunktion überwachen
Nierenfunktion und Nebenwirkungen überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
schwerDosisreduktion in Betracht ziehen
bei schwerer Niereninsuffizienz mit Vorsicht anwenden
Nierenfunktion und Herzfunktion engmaschig überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mittelschwerniedrigere Dosis verwenden
mit Vorsicht anwenden, da Arzneimittel extensiv in der Leber metabolisiert wird
Herzfunktion und Leberfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
schwererhebliche Dosisreduktion
bei schwerer Leberinsuffizienz mit extremer Vorsicht anwenden
intensive Herzüberwachung und Leberfunktionsbeurteilung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
FDA-Zulassungsjahr
Ursprüngliches FDA-Zulassungsdatum für Isoproterenol
Arzneimittelklasse
Pharmakologische Klassifizierung basierend auf dem Wirkmechanismus
Häufige Anwendungsgebiete
Primäre therapeutische Anwendungen
Wirkmechanismus
Pharmakodynamischer Mechanismus
Behandlung von symptomatischer Bradykardie und Herzblock, wenn Atropin und temporäre Schrittmachertherapie unwirksam oder nicht verfügbar sind; Bronchospasmus während der Anästhesie; kardiale Notfälle, die eine Erhöhung der Herzfrequenz oder des Herzzeitvolumens erfordern.
Wirkt als nicht-selektiver Agonist an beta-adrenergen Rezeptoren mit minimaler Alpha-Rezeptor-Aktivität. Die Stimulation der kardialen Beta-1-Rezeptoren erhöht die Herzfrequenz und Kontraktilität, während die Beta-2-Rezeptoraktivierung in der glatten Bronchialmuskulatur eine Bronchodilatation bewirkt.
Eine kontinuierliche Herzüberwachung während der Verabreichung ist erforderlich. Mit Vorsicht anzuwenden bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes. Kann Tachykardie, Arrhythmien oder Hypotonie verursachen. Verabreichung via intravenöser Infusion oder subkutan; die Dosierung wird stark individualisiert basierend auf dem klinischen Ansprechen.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 26. Juli 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen