Magnesiumcarbonat
Magnesiumcarbonat ist ein Antazidum, das überschüssige Magensäure neutralisiert und Erleichterung bei Sodbrennen, Verdauungsbeschwerden und säurebedingten Beschwerden bietet.
Magnesiumcarbonat ist ein Antazidum, das Magensäure neutralisiert, um Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden zu lindern.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- a02a
- RxNorm
- unbekannt
- Generikum
- Magnesium Carbonate
- Wirkstoffklasse
- atc-a02
- Markennamen
- Medi-Lyte, Gaviscon, Magonate Reformulated May 2022, Acid Gone, Renacidin, MagneBind, MagneBind 400 Rx
- Bezug
- rezeptfrei
- Schwangerschaft
- C
- Stillzeit
- sicher
- Halbwertszeit (h)
- 0
- Wirkungseintritt (min)
- 1
- Wirkdauer (h)
- 1
- Applikationswege
- oral
- Darreichungsformen
- chewable tablet, Tablette, Kapsel, Pulver, Suspension, liquid
- Verfügbar in
- United States, United Kingdom, Canada, Australia, Germany, France, Japan
- Überwachung
- kidney function
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
11 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
chronische Anwendung vermeiden, nur anwenden wenn Nutzen potenzielle Risiken überwiegt
Magnesiumspiegel bei Langzeitanwendung überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
chronische Hochdosisanwendung vermeiden
Magnesiumspiegel bei Langzeitanwendung überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
hohe Dosen nahe am Geburtstermin vermeiden, da Magnesium Uteruskontraktionen beeinflussen kann
Uterusaktivität und Magnesiumspiegel überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillenin der Regel keine Dosisanpassung erforderlich
generell mit Stillen vereinbar
in der Regel keine Überwachung erforderlich
Kinder
Kinder unter 6 Jahrengewichtsbasierte Dosierung erforderlich
nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden, bei Kindern unter 2 Jahren vermeiden
auf Durchfall und Elektrolytveränderungen achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Kinder 6-12 Jahregewichtsbasierte Dosierung erforderlich
wie vom Arzt verordnet anwenden
auf Nebenwirkungen achten
Ältere Menschen
Ältere Patientenmit niedrigerer Dosis beginnen
Nierenfunktion überwachen, erhöhtes Risiko für Elektrolytstörungen
Nierenfunktion und Magnesiumspiegel regelmäßig kontrollieren
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
Leichte NiereninsuffizienzDosisfrequenz reduzieren
Serum-Magnesiumspiegel überwachen
regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion und des Magnesiums
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
Mäßige bis schwere Niereninsuffizienzvermeiden oder mit äußerster Vorsicht anwenden
kontraindiziert bei schwerem Nierenversagen, bei mäßiger Einschränkung möglichst vermeiden
häufige Kontrolle von Serum-Magnesium und Nierenfunktion
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Leberinsuffizienz
Leichte Leberinsuffizienzin der Regel keine Dosisanpassung erforderlich
keine spezifischen Einschränkungen bei leichter Einschränkung
keine spezifische Überwachung erforderlich
Leberinsuffizienz
Schwere Leberinsuffizienzmit Vorsicht anwenden
niedrigste wirksame Dosis verwenden, da Magnesiumkarbonat den Magen-pH-Wert beeinflussen kann
auf Elektrolytveränderungen achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Wirkstoffklasse
Wirkstoffklasseninformation für Magnesiumcarbonat
Häufige Anwendungsgebiete
Häufige therapeutische Anwendungen
Sicherheitsstatus
Sicherheitseinstufung durch Zulassungsbehörden
Häufig verschrieben seit
Historische Verschreibungsinformationen
Zur Behandlung säurebedingter Beschwerden, einschließlich Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Dyspepsie, gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) und Beschwerden bei peptischen Ulzera. Wird außerdem als Magnesiumpräparat bei Personen mit Magnesiummangel eingesetzt.
Als alkalisierendes Mittel reagiert Magnesiumcarbonat mit der Salzsäure im Magen und bildet Magnesiumchlorid, Wasser und Kohlendioxid. Dadurch wird die Magensäure reduziert und überschüssige Magensäure neutralisiert.
Kann bei manchen Personen aufgrund seines Magnesiumgehalts Durchfall verursachen. Sollte im Abstand von 1–2 Stunden zu anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da es die Aufnahme bestimmter Arzneimittel beeinträchtigen kann, darunter Tetrazykline, Fluorchinolone und Eisenpräparate. Personen mit Nierenerkrankungen sollten vor der Anwendung eine medizinische Fachkraft konsultieren.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.
Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 25. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen