Mesalazin
Mesalazin ist ein intestinales Antiphlogistikum, das zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen, hauptsächlich Colitis ulcerosa, eingesetzt wird, indem es eine topische entzündungshemmende Wirkung direkt auf den Darm ausübt.
Mesalazin ist ein lokal wirkendes entzündungshemmendes Medikament zur Behandlung von Colitis ulcerosa und anderen entzündlichen Darmerkrankungen.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- A07EC02
- RxNorm
- 52582
- Generikum
- Mesalamine
- Wirkstoffklasse
- atc-a07
- Markennamen
- Delzicol, Canasa, Pentasa, Rowasa, Lialda, Apriso
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- oral, rektal
- Darreichungsformen
- Kapsel, Tablette
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesterkeine Dosisanpassung erforderlich
nur anwenden, wenn Nutzen Risiken überwiegt
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesterkeine Dosisanpassung erforderlich
Therapie bei Bedarf zur Krankheitskontrolle fortführen
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterkeine Dosisanpassung erforderlich
nur anwenden, wenn Nutzen Risiken überwiegt
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillenkeine Dosisanpassung erforderlich
verträglich mit Stillen, aber Säugling überwachen
Säugling auf Durchfall oder andere Magen-Darm-Symptome überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Kindergewichtsbasierte Dosierung
für pädiatrische Anwendung bei Colitis ulcerosa zugelassen
Wachstum und Entwicklung überwachen
Ältere Menschen
Ältere Menschenkeine spezifische Anpassung, aber Nierenfunktion überwachen
Standarddosierung mit Vorsicht anwenden
Nierenfunktion regelmäßig überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
schwerDosis bei schwerer Einschränkung reduzieren
bei Niereninsuffizienz mit Vorsicht anwenden
Nierenfunktion engmaschig überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
mittel bis schwermit Vorsicht anwenden
bei Leberinsuffizienz mit Vorsicht anwenden
Leberfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Üblicherweise verschrieben seit
Allgemeine Verschreibungsinformationen
Arzneimittelklasse
Informationen zur Arzneimittelklasse
Häufige Anwendungen
Häufige therapeutische Anwendungen
Wirkungsmechanismus
Pharmakologischer Mechanismus
Behandlung von leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa, Aufrechterhaltung der Remission bei Colitis ulcerosa und Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen, die den Dickdarm betreffen. Kann auch bei Morbus Crohn mit Beteiligung des Dickdarms angewendet werden.
Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht vollständig verstanden, aber Mesalazin scheint eine lokale entzündungshemmende Wirkung direkt auf die Epithelzellen des Dickdarms auszuüben, wodurch die mukosale Produktion von Arachidonsäuremetaboliten einschließlich Prostanoide über den Cyclooxygenase-Weg reduziert wird.
Erhältlich in verschiedenen Darreichungsformen (Tabletten zum Einnehmen, Zäpfchen zur rektalen Anwendung, Einläufe) für eine gezielte Wirkstofffreisetzung in verschiedenen Abschnitten des Dickdarms. Kann Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder selten Nierenfunktionsstörungen verursachen. Während einer Langzeitanwendung können Blutuntersuchungen zur Überprüfung der Nierenfunktion empfohlen werden.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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