Metipranolol
Metipranolol ist ein nicht-selektives Betablocker-Medikament, das als Augentropfen zur Senkung des Augeninnendrucks bei Erkrankungen wie Glaukom und okulärer Hypertension eingesetzt wird. Durch die Reduzierung der Produktion des Kammerwassers im Auge hilft es, Schäden am Sehnerv und Sehverlust zu verhindern.
Metipranolol ist ein ophthalmischer Betablocker in Form von Augentropfen, der bei Glaukom-Patienten den Augeninnendruck senkt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- S01ED04
- RxNorm
- 10824
- Generikum
- Metipranolol
- Wirkstoffklasse
- atc-s01
- Markennamen
- —
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- ophthalmisch
- Darreichungsformen
- Lösung
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
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Metipranolol ist in erster Linie angezeigt zur Behandlung von Glaukom (Offenwinkelglaukom) und okulärer Hypertonie. Es kann allein oder in Kombination mit anderen Glaukom-Medikamenten angewendet werden, um den Augeninnendruck wirksam zu senken.
Als nicht-selektiver Betablocker wirkt Metipranolol, indem es die beta-adrenergen Rezeptoren im Ziliarepithel des Auges blockiert. Diese Wirkung verringert die Produktion von Kammerwasser und senkt dadurch den Augeninnendruck, was dazu beiträgt, Schäden am Sehnerv zu verhindern.
Metipranolol-Augentropfen sollten bei Patienten mit Asthma, COPD, Herzinsuffizienz oder Bradykardie mit Vorsicht angewendet werden, da eine systemische Aufnahme möglich ist. Patienten sollten vermeiden, die Tropferspitze zu berühren, um Verunreinigungen zu verhindern. Während der Behandlung wird eine regelmäßige Überwachung des Augeninnendrucks empfohlen. Bei Absetzen systemischer Betablocker sollte die Dosis schrittweise reduziert werden, um Rebound-Effekte zu vermeiden.
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