Mirtazapin – Patienteninformation
Wissenswertes über Mirtazapin, ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen. Informieren Sie sich über Einnahme, Nebenwirkungen, Warnzeichen und wichtige Arzneimittelinteraktionen.
Mirtazapin wird hauptsächlich zur Behandlung einer Major Depression verschrieben und kann Stimmung und Schlaf verbessern. Die Wirkung setzt meist erst nach mehreren Wochen vollständig ein. Nehmen Sie das Medikament wie verordnet ein und ändern Sie die Dosierung nicht eigenständig. Suchen Sie bei Suizidgedanken, Halluzinationen, hohem Fieber oder schweren ungewöhnlichen Symptomen sofort medizinische Hilfe.
Dieses Medikament trägt eine Boxed Warning (schwarzer Kasten) – die stärkste Warnstufe der FDA. Lesen Sie vor der Anwendung die vollständige Fachinformation.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- N06AX11
- Generikum
- Mirtazapine
- Wirkstoffklasse
- tetracyclic-antidepressant
- Markennamen
- Remeron
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Schwangerschaft
- C
- Stillzeit
- Vorsicht
- Halbwertszeit (h)
- 26
- Applikationswege
- oral
- Darreichungsformen
- Tablette
- Verfügbar in
- CN, Ultraschall, EU, JP
- Überwachung
- suicidal-ideation
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 15-45mg einmal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- zur Schlafenszeit
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 15mg einmal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- zur Schlafenszeit
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 15mg einmal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- zur Schlafenszeit
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
Erstes Trimesternach Möglichkeit vermeiden
nur anwenden, wenn Nutzen Risiken überwiegt, im ersten Trimester vermeiden, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich
regelmäßige Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen, fetale Ultraschallüberwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
Zweites Trimesterniedrigste wirksame Dosis anwenden
nur fortführen, wenn Nutzen Risiken überwiegt, nicht abrupt absetzen
regelmäßige Überwachung des fetalen Wachstums
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
Drittes Trimesterniedrigste wirksame Dosis anwenden, Reduktion nahe am Geburtstermin erwägen
Neonatologie-Team informieren, auf neonatales Anpassungssyndrom überwachen
fetale Überwachung, neonatale Beurteilung nach der Geburt
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillenniedrigste wirksame Dosis anwenden
Stillen nach Möglichkeit vermeiden, bei Anwendung Säugling auf Sedierung und Fütterungsschwierigkeiten überwachen
Säugling auf übermäßige Schläfrigkeit, schlechte Ernährung, Entwicklungsveränderungen überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
Ältere über 65mit niedrigerer Dosis beginnen 7,5mg zur Schlafenszeit
niedrigere Anfangsdosis verwenden, langsam auftitrieren, erhöhtes Risiko für orthostatische Hypotonie und Sedierung
Blutdruck, kognitive Funktion und Sturzrisiko überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Jugendliche 12-17für Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen
nicht für pädiatrische Anwendung zugelassen, erhöhtes Risiko für Suizidgedanken bei Jugendlichen
engmaschige Überwachung auf Verschlechterung der Depression und Suizidgedanken
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
Schwere NiereninsuffizienzDosis um 50% reduzieren
mit Vorsicht anwenden bei schwerer Niereninsuffizienz, Dosisreduktion empfohlen
Nierenfunktion überwachen, auf verstärkte Sedierung achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
Mäßige LeberinsuffizienzDosis um 50% reduzieren
mit Vorsicht anwenden, reduzierte Clearance bei Leberinsuffizienz
Leberfunktionstests überwachen, auf übermäßige Sedierung achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Jahr der FDA-Zulassung
FDA-Zulassung für Mirtazapin
Arzneimittelklasse
Einstufung als noradrenerges und spezifisch serotonerges Antidepressivum
Häufige Anwendungen
Primäre therapeutische Indikation
Typische Anfangsdosis
Initiale Erwachsenendosierungsempfehlung
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.
Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 22. Juli 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen