Moxonidin
Moxonidin ist ein zentral wirkendes Antihypertensivum, das durch die Stimulation von Imidazolin-I1-Rezeptoren im Gehirn wirkt, wodurch die Aktivität des sympathischen Nervensystems reduziert und der Blutdruck gesenkt wird. Es wird hauptsächlich zur Behandlung der essentiellen (primären) Hypertonie bei Patienten verschrieben, die...
Moxonidin ist ein Antihypertensivum, das den Blutdruck durch Reduzierung der Aktivität des sympathischen Nervensystems über die Aktivierung von Imidazolin-Rezeptoren senkt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- C02AC05
- RxNorm
- 30257
- Generikum
- Moxonidine
- Wirkstoffklasse
- atc-c02
- Markennamen
- —
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- oral
- Darreichungsformen
- Tablette
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
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Moxonidin wird zur Behandlung der essentiellen (primären) Hypertonie eingesetzt, typischerweise als Mittel der zweiten Wahl, wenn andere Antihypertensiva nicht ausreichen, oder als Zusatztherapie für Patienten, die eine zusätzliche Blutdruckkontrolle benötigen.
Moxonidin ist ein Imidazolin-I1-Rezeptoragonist, der auf die rostrale ventrolaterale Medulla im Hirnstamm wirkt. Durch die Stimulation dieser Rezeptoren reduziert es den sympathischen Ausfluss aus dem zentralen Nervensystem, was zu einem verringerten peripheren Gefäßwiderstand und gesenktem Blutdruck führt.
Häufige Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit, Schläfrigkeit und Schwindel. Im Gegensatz zu Clonidin hat Moxonidin eine geringere Affinität für alpha-2-adrenerge Rezeptoren, was zu einer geringeren Sedierung führt. Ein abruptes Absetzen sollte vermieden werden, da dies zu einer Rebound-Hypertonie führen kann. Vorsicht ist bei Patienten mit schwerer koronarer Herzkrankheit, mittelschwerer Herzinsuffizienz oder mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionseinschränkung geboten.
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