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Obeticholsäure

Veröffentlicht: 26. Juli 2026Aktualisiert: 26. Juli 2026

Ocaliva (Obeticholsäure) ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung der primären biliären Cholangitis (PBC), einer chronischen Lebererkrankung, die durch Entzündung und Zerstörung der Gallengänge gekennzeichnet ist. Es wirkt, indem es die Farnesoid-X-Rezeptoren in der Leber aktiviert, was hilft, die Ansammlung von Gallensäuren zu reduzieren und die Leberfunktion zu verbessern.

Kurzfassung

Ocaliva ist ein Gallensäure-Arzneimittel zur Behandlung der primären biliären Cholangitis, das die Anreicherung von Gallensäuren in der Leber verringert.

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 26. Juli 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

RxNorm
1798365
Generikum
Ocaliva
Wirkstoffklasse
brand-name
Markennamen
—
Bezug
verschreibungspflichtig
Stillzeit
unbekannt
Applikationswege
—
Darreichungsformen
—
Verfügbar in
Ultraschall, EU, CN, JP
Überwachung
—

Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.

Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.

Ocaliva ist zur Behandlung der primären biliären Cholangitis (PBC) angezeigt, entweder in Kombination mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) bei Patienten mit unzureichendem Ansprechen auf UDCA oder als Monotherapie bei Patienten, die UDCA nicht vertragen.

Ocaliva enthält Obeticholsäure, ein halbsynthetisches Gallensäurederivat, das als Agonist des Farnesoid-X-Rezeptors (FXR) wirkt. Die Aktivierung von FXR trägt dazu bei, die Synthese, den Transport und den Stoffwechsel von Gallensäuren in der Leber zu regulieren und so die Anreicherung toxischer Gallensäuren zu verringern.

Ocaliva kann schwerwiegende Leberprobleme verursachen und erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Leberfunktion. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören starker Pruritus (Juckreiz) und Müdigkeit. Es darf nicht bei Patienten mit vollständigem Verschluss der Gallenwege angewendet werden. Zur besseren Beherrschung der Nebenwirkungen wird in der Regel eine schrittweise Dosisanpassung vorgenommen. Eine engmaschige Überwachung durch eine medizinische Fachkraft mit Erfahrung in der Behandlung von Lebererkrankungen ist unerlässlich.

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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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