Penicillin G
Penicillin G ist ein Beta-Lactam-Antibiotikum zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen, die durch empfindliche Organismen verursacht werden. Es wird in der Regel intravenös oder intramuskulär in Gesundheitseinrichtungen für Erkrankungen wie Syphilis, Meningitis, Endokarditis und schwere Streptokokkeninfektionen verabreicht.
Penicillin G ist ein injizierbares Antibiotikum, das anfällige Bakterien abtötet, indem es deren Zellwandsynthese stört. Es wird hauptsächlich bei schweren Infektionen wie Syphilis, Meningitis und bestimmten Streptokokken-Erkrankungen eingesetzt.
Dieses Medikament trägt eine Boxed Warning (schwarzer Kasten) – die stärkste Warnstufe der FDA. Lesen Sie vor der Anwendung die vollständige Fachinformation.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- J01CE01
- RxNorm
- 7980
- Generikum
- Penicillin G
- Wirkstoffklasse
- atc-j01
- Markennamen
- Bactracillin G, Norocillin, Albadry, Quartermaster, Bicillin L-A, Bicillin, Extencilline, Lentocilin, Pfizerpen
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- oral
- Darreichungsformen
- prefilled syringe, Injektion, Suspension, Tablette, Lösung
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
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Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- standardmäßig
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- standardmäßig
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- standardmäßig
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesterkeine Dosisanpassung erforderlich
im Allgemeinen als sicher für die Anwendung in der Schwangerschaft bei entsprechender Indikation angesehen
standardmäßige vorgeburtliche Überwachung
Schwangerschaft
zweites Trimesterkeine Dosisanpassung erforderlich
im Allgemeinen als sicher für die Anwendung in der Schwangerschaft bei entsprechender Indikation angesehen
standardmäßige vorgeburtliche Überwachung
Schwangerschaft
drittes Trimesterkeine Dosisanpassung erforderlich
im Allgemeinen als sicher für die Anwendung in der Schwangerschaft bei entsprechender Indikation angesehen
standardmäßige vorgeburtliche Überwachung
Stillzeit
Stillenkeine Dosisanpassung erforderlich
im Allgemeinen als sicher angesehen, geringe Mengen gehen in die Muttermilch über
Säugling auf Magen-Darm-Störungen oder allergische Reaktionen überwachen
Ältere Menschen
ältere PatientenDosisanpassung basierend auf der Nierenfunktion
mit Vorsicht anwenden aufgrund der möglichen altersbedingten Abnahme der Nierenfunktion
Nierenfunktion überwachen und Dosis entsprechend anpassen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Neugeborene und SäuglingeDosis basierend auf Gewicht und Alter
im Allgemeinen als sicher für die Anwendung bei pädiatrischen Patienten angesehen
standardmäßige pädiatrische Überwachung
Niereninsuffizienz
leichte bis mäßigekann bei mäßiger Einschränkung eine Dosisanpassung erfordern
mit Vorsicht anwenden, Dosis basierend auf der Kreatinin-Clearance anpassen
Nierenfunktion überwachen und Medikamentenspiegel bei schwerer Einschränkung in Betracht ziehen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
mäßige bis schwerekeine wesentliche Anpassung erforderlich
hauptsächlich renal ausgeschieden, hepatische Beeinträchtigung beeinflusst die Clearance nicht wesentlich
Standardüberwachung
Statistiken und klinische Daten
Arzneimittelklasse
Klassifizierung basierend auf dem Wirkmechanismus
Wirkmechanismus
Pharmakodynamischer Mechanismus
Häufige Anwendungen
Primäre therapeutische Indikationen
Darreichungsform
Physikalische Form und Salzverbindung
Penicillin G wird zur Behandlung von Syphilis (einschließlich Neurosyphilis), bakterieller Meningitis, Infektionen durch anfällige Streptokokken und Staphylokokken, Diphtherie, Milzbrand, Aktinomykose und Borreliose in späteren Stadien eingesetzt. Es wird häufig verwendet, wenn durch Labortests bestätigt wurde, dass der infizierende Erreger anfällig ist.
Penicillin G bindet an spezifische Penicillin-bindende Proteine (PBPs) in der bakteriellen Zellwand und hemmt die Synthese von Peptidoglykan, das für die Aufrechterhaltung der Zellwandintegrität unerlässlich ist. Dies führt zu osmotischer Instabilität und zum Tod der Bakterienzelle während der aktiven Vermehrung.
Penicillin G sollte nicht bei Patienten mit bekannter Penicillinallergie angewendet werden, da das Risiko schwerer allergischer Reaktionen, einschließlich Anaphylaxie, besteht. Eine Kreuzreaktivität kann mit anderen Beta-Lactam-Antibiotika auftreten. Der Natriumgehalt sollte bei Patienten mit natriumarmer Ernährung berücksichtigt werden, und die Nierenfunktion sollte während einer längeren Therapie überwacht werden. Die Anwendung erfolgt ausschließlich durch intravenöse oder intramuskuläre Injektion unter ärztlicher Aufsicht.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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