Pheniramin
Pheniramin ist ein Antihistaminikum der ersten Generation, das Histamin-H1-Rezeptoren blockiert, um Linderung bei allergischen Reaktionen zu bieten. Es wird häufig zur Behandlung von saisonalen Allergien, allergischer Rhinitis, Konjunktivitis und Hauterkrankungen wie Urtikaria (Nesselausschlag) eingesetzt.
Pheniramin ist ein Antihistaminikum zur Behandlung von allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Nesselfieber und allergischer Augenbindehautentzündung.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- unclassified
- RxNorm
- unbekannt
- Generikum
- Pheniramine
- Wirkstoffklasse
- atc-d04
- Markennamen
- Naphcon A, Opcon-A, Alahist D
- Bezug
- rezeptfrei
- Schwangerschaft
- C
- Stillzeit
- Vorsicht
- Halbwertszeit (h)
- 4
- Wirkungseintritt (min)
- 30
- Wirkdauer (h)
- 5
- Applikationswege
- oral, ophthalmisch
- Darreichungsformen
- Tablette, Kapsel, Sirup, eye drop
- Verfügbar in
- United States, United Kingdom, Canada, Australia, Germany, France, India, Japan
- Überwachung
- drowsiness, dry mouth, dizziness, blurred vision
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
erstes trimesternach Möglichkeit vermeiden
Anwendung in der Schwangerschaft vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt die Risiken
regelmäßige fetale Überwachung
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Schwangerschaft
drittes trimestervermeiden
Anwendung besonders gegen Ende der Schwangerschaft vermeiden, da dies Uteruskontraktionen verursachen kann
fetale Überwachung
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Stillzeit
stillenniedrigste wirksame Dosis verwenden
nur anwenden, wenn unbedingt erforderlich, und hohe Dosen vermeiden
Säugling auf übermäßige Schläfrigkeit oder Reizbarkeit überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
ältere menschenAnfangsdosis reduzieren
mit Vorsicht anwenden wegen erhöhter Empfindlichkeit gegenüber anticholinergen Wirkungen
auf Sedierung, Schwindel, Verwirrtheit, Harnverhalt überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
kinder 2 bis 6 jahrereduzierte Dosis verwenden
nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden
auf paradoxe Erregung und Atemdepression überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
kinder unter 2vermeiden
nicht empfohlen für Kinder unter 2 Jahren
engmaschige Überwachung auf Atemdepression
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Niereninsuffizienz
leicht bis mäßigDosisreduktion kann erforderlich sein
mit Vorsicht anwenden und Nierenfunktion überwachen
Nierenfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mäßigDosisreduktion kann erforderlich sein
mit Vorsicht anwenden und Leberfunktion überwachen
Leberfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Arzneimittelklasse
Pheniramin gehört zur Klasse der Pyridinderivat-Antihistaminika
Häufige Anwendungen
Ophthalmologische Formulierungen zur Linderung von Augenjucken und Rötungen aufgrund von Allergien
Häufige Darreichungsformen
Erhältlich als topische Augentropfen, oft in Kombination mit abschwellenden Mitteln
Wirkungsmechanismus
Blockiert H1-Histaminrezeptoren zur Reduktion allergischer Symptome
Pheniramin wird zur Behandlung von allergischer Rhinitis (Heuschnupfen), allergischer Konjunktivitis, Urtikaria (Nesselfieber), Pruritus (Juckreiz) und anderen allergischen Hautreaktionen eingesetzt. Es kann auch als Teil von Kombinationsprodukten bei Erkältungen verwendet werden.
Als H1-Rezeptor-Antagonist blockiert Pheniramin kompetitiv Histamin an H1-Rezeptorstellen und lindert so allergische Symptome wie Juckreiz, Schwellungen, Rötungen und laufende Nase. Es besitzt auch anticholinerge Eigenschaften, die helfen, respiratorische Sekrete zu trocknen.
Häufige Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit, Mundtrockenheit und verschwommenes Sehen. Aufgrund seiner sedierenden Wirkung ist bei der Bedienung von Maschinen oder dem Konsum von Alkohol Vorsicht geboten. Bei Patienten mit Glaukom, Harnverhalt oder Prostatavergrößerung ist Vorsicht geboten. Konsultieren Sie vor der Anwendung in der Schwangerschaft oder Stillzeit einen Arzt.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 25. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen