Kaliumiodid
Kaliumiodid ist ein Medikament, das Jod enthält und als Expektorans wirkt, um Schleim in den Atemwegen zu lösen und zu entfernen. Es wird häufig zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, die mit übermäßiger oder zäher Schleimproduktion einhergehen, wie z.B. chronische Bronchitis und andere Atemwegserkrankungen.
Kaliumiodid ist ein schleimlösendes Medikament, das hilft, Atemwegsschleim zu lösen, indem es Sekret in den Atemwegen verflüssigt und verdünnt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- R05CA03
- RxNorm
- 13308
- Generikum
- Potassium Iodide
- Wirkstoffklasse
- atc-r05
- Markennamen
- ThyroSafe, Iosat, Lactocal, Vitafol-One, SSKI brand of Potassium Iodide, ThyroShield
- Bezug
- rezeptfrei
- Schwangerschaft
- D
- Stillzeit
- sicher
- Halbwertszeit (h)
- 12
- Wirkungseintritt (min)
- 60
- Wirkdauer (h)
- 24
- Applikationswege
- oral, topisch
- Darreichungsformen
- Tablette, Kapsel, oral solution, topical solution
- Verfügbar in
- United States, Canada, United Kingdom, Australia, Europe, Asia
- Überwachung
- thyroid function tests
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
10 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimestervermeiden
Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden, es sei denn, der Nutzen eines Strahlungsnotfalls überwiegt das fötale Risiko. Jod passiert die Plazenta und kann eine fötale Schilddrüsenunterdrückung verursachen.
fötale Schilddrüsenfunktionsüberwachung bei Anwendung
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Schwangerschaft
zweites Trimestervermeiden
Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden, es sei denn, der Nutzen eines Strahlungsnotfalls überwiegt das fötale Risiko.
fötale Schilddrüsenfunktionsüberwachung bei Anwendung
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Schwangerschaft
drittes Trimestervermeiden
Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden, es sei denn, der Nutzen eines Strahlungsnotfalls überwiegt das fötale Risiko.
fötale Schilddrüsenüberwachung bei Anwendung
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Stillzeit
Stillzeitnach Möglichkeit vermeiden
Jod wird in die Muttermilch ausgeschieden. Längere Anwendung während des Stillens vermeiden, es sei denn, ein Strahlungsnotfall erfordert dies.
Säuglingsschilddrüsenfunktion bei Anwendung überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Neugeborene und Säuglingegewichtsbasierte Dosierung erforderlich
Anwendung mit äußerster Vorsicht bei Neugeborenen und Säuglingen. Nur kurzfristige Anwendung bei Strahlungsnotfall. Bei Frühgeborenen vermeiden.
Schilddrüsenfunktion engmaschig überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Kinder und Jugendlichegewichtsbasierte Dosierung gemäß FDA-Richtlinien
Kurzfristige Anwendung bei Kindern für Strahlungsnotfälle zugelassen. Dosierung basierend auf Alter und Gewicht. Empfohlene Dauer nicht überschreiten.
Schilddrüsenfunktionsüberwachung bei längerer Anwendung
Ältere Menschen
Ältere PatientenStandarddosierung mit Überwachung
Anwendung mit Vorsicht bei älteren Patienten. Nierenfunktion und kardiovaskulären Status berücksichtigen. Kann Kaliumretention verursachen.
Nierenfunktion und Kaliumspiegel überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
leicht bis mittelschwerDosisreduktion kann erforderlich sein
Anwendung mit Vorsicht bei Niereninsuffizienz. Arzneimittel wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Nierenfunktion überwachen.
Nierenfunktion und Serumkalium überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
schwervermeiden
Bei schwerer Niereninsuffizienz aufgrund des Risikos einer Kaliumakkumulation und Hyperkaliämie vermeiden.
nicht zutreffend
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Leberinsuffizienz
jedekeine Anpassung erforderlich
Keine signifikante hepatische Metabolisierung. Sicher für die Anwendung bei Patienten mit Leberinsuffizienz.
Standardüberwachung
Statistiken und klinische Daten
FDA-zugelassen für Strahlungsnotfallanwendung
FDA-Zulassung für Kaliumiodid-Tabletten zum Schilddrüsenschutz bei Strahlungsnotfällen
Arzneimittelklasse
WHO-ATC-Klassifikation für Kaliumiodid
Hauptsächliche therapeutische Anwendungen
Hauptsächliche klinische Indikationen für Kaliumiodid-Produkte
Gängige Darreichungsformen
Verfügbare pharmazeutische Formulierungen von Kaliumiodid
Wird als schleimlösendes Mittel (Expectorans) bei Atemwegserkrankungen mit übermäßigem oder zähem Schleim eingesetzt, einschließlich chronischer Bronchitis, Asthma mit Schleimansammlung und anderen Erkrankungen, bei denen das Lösen von Atemwegssekreten vorteilhaft ist.
Wirkt als schleimlösendes Mittel, indem es die Bronchialsekretion anregt und den Schleim verdünnt, wodurch er leichter abgehustet und aus den Atemwegen entfernt werden kann.
Kontraindiziert bei Patienten mit Jodallergie, Schilddrüsenüberfunktion und bestimmten Hauterkrankungen. Kann bei längerfristiger Anwendung Schilddrüsenfunktionsstörungen verursachen. Sollte während der Schwangerschaft nicht ohne ärztliche Aufsicht angewendet werden. Kann bei einigen Patienten Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.
Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 25. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen