Pyrantel
Pyrantel ist ein Anthelminthikum zur Behandlung parasitärer Wurminfektionen, insbesondere von Madenwurm-, Spulwurm- und Hakenwurmbefall. Es wirkt, indem es die Darmparasiten lähmt, wodurch sie durch normale Darmbewegungen aus dem Körper ausgeschieden werden. Dieses Medikament wird häufig bei Kindern und Erwachsenen verschrieben.
Pyrantel ist ein orales Anthelminthikum, das parasitäre Wurm-Infektionen durch Lähmung und Beseitigung von Darmparasiten behandelt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- P02CC01
- RxNorm
- 8610
- Generikum
- Pyrantel
- Wirkstoffklasse
- atc-p02
- Markennamen
- Heartgard Plus, RFD, Nemex, Strongid, Equistrength, Liqui-Vict 2X, Tri-Heart Plus, Worm Protector 2X, Exodus, Virbantel, Ascarel, Iverhart, Simparica TRIO, NexGard Plus, GiarcidiaZap-Wormer
- Bezug
- rezeptfrei
- Schwangerschaft
- C
- Stillzeit
- Vorsicht
- Halbwertszeit (h)
- 0
- Wirkungseintritt (min)
- 0
- Wirkdauer (h)
- 0
- Applikationswege
- oral
- Darreichungsformen
- Tablette, chewable tablet, oral suspension, paste, granules, Pulver
- Verfügbar in
- United States, Canada, European Union, United Kingdom, Australia, worldwide
- Überwachung
- keine
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500 mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250 mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400 mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
9 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesternur anwenden, wenn eindeutig erforderlich
vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt die potenziellen Risiken
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesternur anwenden, wenn eindeutig erforderlich
vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt die potenziellen Risiken
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesternur anwenden, wenn eindeutig erforderlich
vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt die potenziellen Risiken
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillenkeine Anpassung erforderlich
im Allgemeinen als verträglich mit dem Stillen angesehen
nicht erforderlich
Kinder
unter 2 Jahrenmit Vorsicht anwenden, gewichtsbasierte Dosierung
für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen
auf Nebenwirkungen überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
2 bis 12 Jahrege
weit verbreitet und für Kinder zugelassen
Standardüberwachung
Ältere Menschen
ältere Menschenkeine spezifische Anpassung erforderlich
Standarddosis für Erwachsene anwenden
Standardüberwachung
Niereninsuffizienz
schwere NiereninsuffizienzDosisreduktion kann erforderlich sein
bei schwerer Niereninsuffizienz mit Vorsicht anwenden
Nierenfunktion überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
mäßig bis schwermit Vorsicht anwenden
bei schwerer Leberinsuffizienz kann eine Dosisreduktion erforderlich sein
Leberfunktion überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
Arzneimittelklasse
Arzneimittelklasseninformationen
Wirkungsmechanismus
Pharmakologischer Wirkungsmechanismus
Häufige Anwendungen
Therapeutische Indikationen
Verabreichungsweg
Darreichungsforminformationen
Pyrantel wird zur Behandlung von Infektionen eingesetzt, die durch Madenwürmer (Oxyuriasis), Spulwürmer (Askaridiasis) und Hakenwürmer (Ankylostomiasis und Nekatoriasis) verursacht werden. Es ist gegen diese häufigen Darmparasiten bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten wirksam.
Pyrantel wirkt als depolarisierendes neuromuskuläres Blockademittel. Es verursacht eine Lähmung der Parasiten durch Stimulation der anhaltenden Aktivierung von nikotinischen Rezeptoren in deren neuromuskulären Verbindungen. Einmal gelähmt, können die Würmer ihren Griff an der Darmwand nicht mehr aufrechterhalten und werden durch die normale Darmmotilität ausgeschieden.
Pyrantel wird typischerweise als Einzeldosis verabreicht, die bei Madenwurminfektionen nach zwei Wochen wiederholt werden kann. Häufige Nebenwirkungen können Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und Kopfschmerzen umfassen. Patienten sollten die Anweisungen ihres Arztes bezüglich Dosierung und wiederholter Dosierungsschemata befolgen. Es werden angemessene Hygienemaßnahmen empfohlen, um eine Neuinfektion zu verhindern.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 26. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen