Rho(D) Immune Globulin
Rho(D) Immune Globulin ist ein Blutprodukt, das Antikörper gegen das Rh(D)-Antigen auf roten Blutkörperchen enthält. Es wird hauptsächlich schwangeren Rh-negativen Frauen verabreicht, die Rh-positives fötales Blut ausgesetzt waren, um eine Sensibilisierung und hämolytische Erkrankung des Fötus und Neugeborenen zu verhindern.
Ein passiver Antikörper, der zur Vorbeugung einer Rh-Sensibilisierung bei rh-negativen Personen eingesetzt wird, die mit rh-positivem Blut in Kontakt gekommen sind.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- J06BB01
- RxNorm
- 35465
- Generikum
- Rho(D) Immune Globulin
- Wirkstoffklasse
- atc-j06
- Markennamen
- RhoGAM, MICRhoGAM, WinRho, Rhophylac, HyperRHO
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- —
- Darreichungsformen
- Injektion, prefilled syringe, Lösung
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
7 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesternur nach Fehlgeburt, Eileiterschwangerschaft oder Trauma anwenden
innerhalb von 72 Stunden nach potenzieller fetomaternaler Hämorrhagie verabreichen
auf Anzeichen einer Infektion achten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites und drittes TrimesterStandarddosierung in der 28. Schwangerschaftswoche
Standarddosis von 300 µg (3000 IE) i.m. in der 28. SSW, Wiederholung innerhalb von 72 Stunden nach der Entbindung, wenn das Neugeborene Rh-positiv ist
routine mäßige pränatale Überwachung
Stillzeit
Stillzeitkeine Anpassung erforderlich
verträglich mit dem Stillen
nicht erforderlich
Ältere Menschen
ältere PatientenStandard-Adult-Dosierung
Standarddosierung anwenden für postpartale Prophylaxe oder Trauma
standardmäßige Überwachung
Kinder
Kindergewichtsbasierte Dosierung für ITP
angewendet bei Immunthrombozytopenie in einer Initialdosis von 250 µg/kg
Thrombozytenzahl und Hämolyse überwachen
Niereninsuffizienz
Niereninsuffizienzmit Vorsicht anwenden bei schwerer Niereninsuffizienz
Nierenfunktion überwachen; schnelle intravenöse Infusion vermeiden
Nierenfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
schwere Leberfunktionsstörungkeine spezifische Anpassung erforderlich
Standarddosierung kann angewendet werden
standardmäßige Überwachung
Statistiken und klinische Daten
Üblicherweise verschrieben seit
Allgemeine Verschreibungsinformationen
Arzneimittelklasse
Informationen zur Arzneimittelklasse
Häufige Anwendungen
Häufige therapeutische Anwendungen
Vorbeugung einer Rh(D)-Isoimmunisierung bei rh-negativen schwangeren Frauen, die durch Geburt, Abtreibung, Amniozentese, Chorionzottenbiopsie oder Trauma mit rh-positivem fetalem Blut in Kontakt gekommen sind; Vorbeugung einer Rh(D)-Sensibilisierung nach inkompatiblen Bluttransfusionen bei rh-negativen Empfängern.
Liefert passive IgG-Anti-Rh(D)-Antikörper, die sich an rh-positive rote Blutkörperchen binden und verhindern, dass das Immunsystem des rh-negativen Empfängers das Rh(D)-Antigen erkennt und eine aktive Immunantwort (Sensibilisierung) dagegen aufbaut.
Wird intramuskulär oder intravenös verabreicht. Muss innerhalb von 72 Stunden nach der Exposition für eine optimale Wirksamkeit gegeben werden. Überschreitet die Plazenta nicht in wesentlichem Umfang, was es in der Schwangerschaft sicher macht. Kann routinemäßige Blutgruppenbestimmung und direkten Coombs-Test beim Neugeborenen beeinflussen. Patienten sollten auf Überempfindlichkeitsreaktionen überwacht werden.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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