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Sipuleucel-T

Veröffentlicht: 26. Juli 2026Aktualisiert: 26. Juli 2026

Sipuleucel-T (PROVENGE) ist eine autologe zelluläre Immuntherapie zur Behandlung bestimmter Arten von Prostatakrebs. Es ist darauf ausgelegt, das eigene Immunsystem des Patienten zu stimulieren, um Prostatakrebszellen, die saure Prostataphosphatase (PAP) exprimieren, zu erkennen und anzugreifen.

Kurzfassung

Eine individualisierte Immuntherapie, die die Immunzellen des Patienten nutzt, um Prostatakrebs zu bekämpfen.

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 26. Juli 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ATC
L03AX17
RxNorm
997261
Generikum
Sipuleucel-T
Wirkstoffklasse
atc-l03
Markennamen
Provenge
Bezug
verschreibungspflichtig
Stillzeit
unbekannt
Applikationswege
—
Darreichungsformen
Injektion
Verfügbar in
Ultraschall, EU, CN, JP
Überwachung
—

Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.

Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.

Dosierung und Anwendung

Erwachsene (standard)Tablette
Usual dose
500mg zweimal täglich
Maximum
Arzt konsultieren
Einnahmehäufigkeit
alle 12 Stunden
Hinweise zur Einnahme
Anweisungen des Arztes befolgen
Dauergrenzen
wie verordnet
Überwachung
standard
Kinder (standard)Tablette
Usual dose
250mg zweimal täglich
Maximum
Arzt konsultieren
Einnahmehäufigkeit
alle 12 Stunden
Hinweise zur Einnahme
Anweisungen des Arztes befolgen
Dauergrenzen
wie verordnet
Überwachung
standard
Ältere Menschen (standard)Tablette
Usual dose
400mg täglich
Maximum
Arzt konsultieren
Einnahmehäufigkeit
einmal täglich
Hinweise zur Einnahme
Anweisungen des Arztes befolgen
Dauergrenzen
wie verordnet
Überwachung
standard

Überdosierung

Wichtige Informationen zu Überdosierungen
Toxische Dosis: Sipuleucel-T wird als intravenöse zelluläre Infusion in klinischen Einrichtungen verabreicht; traditionelle mg-basierte Überdosierung gilt nicht
Chronische Überdosierung: chronische Toxizitätsinformationen für diese autologe zelluläre Immuntherapie nicht etabliert
Sofortmaßnahmen
Infusion abbrechen, Vitalzeichen überwachen, unterstützende Behandlung, Kortikosteroide bei Bedarf verabreichen
Gegenmittel
kein spezifisches Gegenmittel vorhanden(unterstützende Behandlung ist Hauptbehandlung; kein spezifisches Gegenmittel verfügbar)
Giftnotruf: 1-800-222-1222

Besondere Personengruppen

7 Gruppen
⚠

Schwangerschaft

allgemein
Vorsicht
FDA-Kategorie
C
Dosisanpassung

nach Möglichkeit vermeiden

Wichtige Empfehlungen

Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden, sofern der potenzielle Nutzen die potenziellen Risiken für den Fötus nicht rechtfertigt; Arzneimittel nicht für die Anwendung bei Frauen bestimmt

Überwachung

regelmäßige fötale Überwachung bei Anwendung

Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.

?

Stillzeit

allgemein
Unbekannt
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

nicht empfohlen

Wichtige Empfehlungen

Stillen während der Behandlung und für einige Zeit nach der letzten Dosis vermeiden; Arzneimittel nicht für die Anwendung bei Frauen bestimmt

Überwachung

keine spezifische Überwachung verfügbar

✗

Kinder

kinder und heranwachsende
Kontraindiziert
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

nicht zutreffend

Wichtige Empfehlungen

nicht indiziert für die Anwendung in der Pädiatrie; kontraindiziert bei Patienten unter 18 Jahren

Überwachung

nicht zutreffend

Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.

✓

Ältere Menschen

ältere 65 und älter
Sicher
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

keine Anpassung erforderlich

Wichtige Empfehlungen

keine Dosisanpassung erforderlich; auf immunvermittelte unerwünschte Reaktionen überwachen

Überwachung

routineäßige Überwachung auf unerwünschte Reaktionen

⚠

Niereninsuffizienz

leicht bis mäßig
Vorsicht
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

keine spezifische Anpassung

Wichtige Empfehlungen

mit Vorsicht anwenden; keine formellen Dosisanpassungsstudien durchgeführt

Überwachung

Nierenfunktion überwachen

Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.

⚠

Leberinsuffizienz

leicht bis mäßig
Vorsicht
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

keine spezifische Anpassung

Wichtige Empfehlungen

mit Vorsicht anwenden; keine formellen Dosisanpassungsstudien durchgeführt; Arzneimittel wirkt über autologe Immunaktivierung

Überwachung

Leberfunktionstests überwachen

Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.

⚠

Sonstige

immunsupprimiert
Vorsicht
FDA-Kategorie
N
Dosisanpassung

mit Vorsicht anwenden

Wichtige Empfehlungen

mit Vorsicht bei immunsupprimierten Patienten anwenden; kann eine verminderte Therapieantwort aufweisen

Überwachung

Immunantwort und auf Infektionen überwachen

Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.

Statistiken und klinische Daten

drug_classFDA
2023

Arzneimittelklasse

Wert:Autologe zelluläre Immuntherapie

Klassifizierung als zelluläre Immuntherapie für Prostatakrebs

prescribingFDA
2023

Jahr der FDA-Zulassung

Wert:2010

FDA-Zulassungsinformationen für Sipuleucel-T

usageFDA
2023

Indikation

Wert:Asymptomatisches oder minimal symptomatisches metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom (mCRPC)

Therapeutische Indikation für Sipuleucel-T

mechanismFDA
2023

Wirkungsmechanismus

Wert:Autologe zelluläre Immuntherapie, die darauf ausgelegt ist, eine T-Zell-Antwort gegen PAP (saure Prostataphosphatase) zu stimulieren

Beschreibung des pharmakologischen Mechanismus

Asymptomatischer oder minimal symptomatischer metastasierter kastrationsresistenter Prostatakrebs (mCRPC). Er wird typischerweise eingesetzt, wenn der Krebs sich über die Prostata hinaus ausgebreitet hat und nicht mehr auf eine Hormontherapie anspricht.

Sipuleucel-T wird individuell für jeden Patienten hergestellt. Weiße Blutkörperchen werden vom Patienten entnommen und einem rekombinanten Protein (PAP gekoppelt an GM-CSF) ausgesetzt, das antigenpräsentierende Zellen aktiviert. Diese aktivierten Zellen werden dann zurück in den Patienten infundiert, um eine Immunantwort gegen PAP-exprimierende Prostatakrebszellen zu stimulieren.

Jede Behandlung erfordert eine Leukapherese und anschließende Infusion, die typischerweise in drei Zyklen im Abstand von etwa zwei Wochen verabreicht wird. Häufige Nebenwirkungen können infusionsbedingte Reaktionen, Schüttelfrost, Müdigkeit, Fieber und Gelenkschmerzen umfassen. Als individualisierte Therapie kann sie nicht gelagert oder für andere Patienten verwendet werden.

Gegenanzeigen

Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.

Nicht anwenden (1)

ABSOLUTÜberempfindlichkeit

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.

Vorsicht (1)

RELATIVSchwangerschaft

Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.

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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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