Tetracain
Tetracain ist ein starkes Lokalanästhetikum, das durch Blockierung der Natriumionenkanäle in Nervenzellen wirkt und die Übertragung von Schmerzsignalen verhindert. Es wird hauptsächlich zur vorübergehenden Betäubung bei ophthalmologischen Eingriffen, kleineren chirurgischen Eingriffen und diagnostischen Untersuchungen eingesetzt.
Tetrakain ist ein Lokalanästhetikum, das bestimmte Körperbereiche durch Blockierung der Nervenignalübertragung betäubt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- C05AD02
- RxNorm
- 10391
- Generikum
- Tetracaine
- Wirkstoffklasse
- atc-c05
- Markennamen
- Neo-Predef, Numfast, Kovanaze, Cetacaine, Pontocaine, Tetcaine, Altacaine, Synera, Pliaglis
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- topisch, oral, nasal, ophthalmisch
- Darreichungsformen
- Injektion, Gel, Salbe, Spray, Lösung, Creme, Pulver, Pflaster
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
9 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesternach Möglichkeit vermeiden
nur anwenden, wenn der Nutzen mögliche Risiken für den Fötus überwiegt
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
Anwendung auf wesentliche Eingriffe beschränken
standardmäßige vorgeburtliche Betreuung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterlängere Anwendung vermeiden
in der Nähe des Geburtstermins mit Vorsicht anwenden
fetale Überwachung bei längerer Exposition
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
NeugeboreneDosis reduzieren
bei Neugeborenen aufgrund der unreifen Hautbarriere mit äußerster Vorsicht anwenden
engmaschig auf systemische Absorption überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Kindergewichtsbasierte Dosierung
geeignete pädiatrische Konzentrationen verwenden, große Hautflächen vermeiden
auf Anzeichen einer Toxizität überwachen
Ältere Menschen
Ältere PatientenVorsicht anwenden
auf erhöhte Empfindlichkeit überwachen, niedrigste wirksame Dosis verwenden
auf Nebenwirkungen achten
Niereninsuffizienz
leicht bis mäßigkeine Anpassung erforderlich
Standarddosierung für topische Anwendung
standardmäßige Überwachung
Leberinsuffizienz
leicht bis mäßigkeine Anpassung erforderlich
Standard-Topikaldosierung
standardmäßige Überwachung
Stillzeit
Stillenkeine Anpassung erforderlich
Anwendungsstelle vor dem Stillen waschen, um Kontakt mit dem Säugling zu vermeiden
standardmäßig
Statistiken und klinische Daten
Üblicherweise verschrieben seit
Allgemeine Verschreibungsinformationen
Wirkstoffklasse
Informationen zur Wirkstoffklasse
Häufige Anwendungsgebiete
Häufige therapeutische Anwendungen
Wirkungsmechanismus
Pharmakologischer Wirkungsmechanismus
Wird zur lokalen Betäubung des Auges während ophthalmologischer Untersuchungen, Operationen und Eingriffe verwendet; ebenfalls auf Haut und Schleimhäute aufgetragen für kleinere chirurgische Eingriffe sowie zur Linderung von Juckreiz oder Schmerzen bei verschiedenen Erkrankungen.
Tetrakain blockiert spannungsgesteuerte Natriumionenkanäle in neuronalen Membranen, verhindert die Entstehung und Weiterleitung von Nervenimpulsen und bewirkt dadurch eine lokale Betäubung.
Sollte nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden; längere oder wiederholte Anwendung kann zu Hornhautschäden oder Toxizität führen; Kontamination der Lösung vermeiden; nicht empfohlen für die langfristige Selbstbehandlung; kann bei manchen Personen allergische Reaktionen auslösen.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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