Tranexamsäure
Tranexamsäure ist ein Antifibrinolytikum, das durch Verhinderung des Abbaus von Blutgerinnseln wirkt. Es wird häufig zur Behandlung starker Menstruationsblutungen und zur Verringerung des Blutverlusts während und nach chirurgischen Eingriffen eingesetzt.
Tranexamsäure ist ein Antifibrinolytikum, das übermäßige Blutungen verhindert, indem es den Abbau von Blutgerinnseln stoppt.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- B02AA02
- RxNorm
- 10691
- Generikum
- Tranexamic Acid
- Wirkstoffklasse
- atc-b02
- Markennamen
- Cyklokapron, Lysteda
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Stillzeit
- unbekannt
- Applikationswege
- topisch, oral
- Darreichungsformen
- Injektion, Creme, Tablette
- Verfügbar in
- Ultraschall, EU, CN, JP
- Überwachung
- —
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 500mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 250mg zweimal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- alle 12 Stunden
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 400mg einmal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verordnet
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
7 GruppenSchwangerschaft
erstes Trimesterwenn möglich vermeiden
Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt eindeutig die Risiken
regelmäßige Überwachung des Fetus
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Schwangerschaft
zweites/drittes Trimesterniedrigste wirksame Dosis verwenden
kann angewendet werden, wenn der Nutzen die potenziellen Risiken überwiegt
regelmäßige vorgeburtliche Überwachung
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Stillzeit
Stillenkeine Dosisanpassung erforderlich
mit dem Stillen vereinbar
nicht erforderlich
Kinder
Kinder unter 12 JahrenDosis entsprechend dem Gewicht reduzieren
mit Vorsicht anwenden bei Kindern unter 2 Jahren; auf Krampfanfälle überwachen
engmaschig auf Nebenwirkungen und Krampfanfälle überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Ältere Menschen
Ältere über 65 JahreDosisreduktion in Betracht ziehen
mit Vorsicht anwenden aufgrund des erhöhten Risikos thromboembolischer Ereignisse
Nierenfunktion und Anzeichen einer Thrombose überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
mäßig bis schwerDosis um 50% reduzieren oder basierend auf der Kreatinin-Clearance anpassen
Dosisanpassung basierend auf der Nierenfunktion erforderlich
Serum-Kreatinin überwachen und Dosis entsprechend anpassen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mäßigkeine wesentliche Anpassung für leicht bis mäßig erforderlich
mit Vorsicht anwenden bei schwerer Leberinsuffizienz
Leberfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Statistiken und klinische Daten
FDA-Zulassung für die intravenöse Anwendung
Erstmalige FDA-Zulassung für die intravenöse Tranexamsäure-Verabreichung
Arzneimittelklasse
Klassifizierung als antifibrinolytisches Mittel
Wirkmechanismus
Primärer pharmakologischer Wirkmechanismus
Häufige Anwendungsgebiete
Wichtige therapeutische Anwendungen
Tranexamsäure wird zur Behandlung von starker Menstruationsblutung (Menorrhagie), zur Reduzierung von Blutungen während chirurgischer Eingriffe wie zahnärztlicher Behandlung bei Patienten mit Hämophilie, zur Behandlung von traumabedingten Blutungen und zur Behandlung von hereditärem Angioödem eingesetzt. Sie kann auch für andere Erkrankungen verwendet werden, wie vom Arzt festgelegt.
Tranexamsäure ist ein synthetisches Derivat der Aminosäure Lysin. Sie wirkt, indem sie sich an Plasminogen bindet und die Lysin-Rezeptorstellen am Fibrin blockiert, wodurch verhindert wird, dass Plasmin Fibringerinnsel abbaut und somit bestehende Blutgerinnsel stabilisiert werden.
Tranexamsäure sollte nicht von Patienten mit aktiver intravaskulärer Gerinnung (Thrombose) oder solchen mit einer Vorgeschichte von Blutgerinnseln angewendet werden. Sie wird im Allgemeinen gut vertragen, kann aber gastrointestinale Symptome wie Übelkeit oder Durchfall verursachen. Patienten sollten ihren Arzt über jede Vorgeschichte von Nierenerkrankungen, Krampfanfällen oder die Einnahme von oralen Kontrazeptiva oder Hormonersatztherapie informieren.
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 26. Juli 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen