Patientenleitfaden zu Warfarin
Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie Warfarin einnehmen, welche Nebenwirkungen auftreten können und wann Sie medizinische Hilfe suchen sollten.
Nehmen Sie Warfarin genau wie verschrieben ein, lassen Sie Ihre INR-Werte regelmäßig kontrollieren und vermeiden Sie spontane Dosisänderungen. Wenden Sie sich bei anhaltender Blutung, blutigem Husten oder Erbrechen, starken Kopfschmerzen, Brustschmerzen oder Atemnot sofort an den Notdienst.
Wichtigste Fakten im Überblick
- ATC
- B01AA03
- Generikum
- Warfarin
- Wirkstoffklasse
- Antikoagulans
- Markennamen
- Coumadin, Jantoven
- Bezug
- verschreibungspflichtig
- Schwangerschaft
- X
- Stillzeit
- Vorsicht
- Halbwertszeit (h)
- 40
- Applikationswege
- oral
- Darreichungsformen
- Tablette
- Verfügbar in
- CN, Ultraschall, EU, JP
- Überwachung
- Gerinnung, INR, dietary-vitamin-k
Diese Seite dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden Sie diese Informationen nicht zur Selbstdiagnose oder als Ersatz für den Rat eines Arztes. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder wechseln. Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.
Dosierung und Anwendung
- Usual dose
- 2-5mg einmal täglich anfänglich, Erhaltungsdosis 2-10mg einmal täglich
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 0,1-0,2 mg/kg einmal täglich anfänglich, angepasst basierend auf INR
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
- Usual dose
- 1-3mg einmal täglich anfänglich, angepasst basierend auf INR
- Maximum
- Arzt konsultieren
- Einnahmehäufigkeit
- einmal täglich
- Hinweise zur Einnahme
- Anweisungen des Arztes befolgen
- Dauergrenzen
- wie verschrieben
- Überwachung
- Standard
Überdosierung
Besondere Personengruppen
8 GruppenSchwangerschaft
erstes TrimesterAnwendung vermeiden
Warfarin ist im ersten Trimester kontraindiziert wegen des Risikos einer Embryopathie einschließlich Nasenhypoplasie, punktierter Epiphysen und Anomalien des Zentralnervensystems
fetale Ultraschallüberwachung auf Anomalien
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Schwangerschaft
drittes Trimesterwenn möglich vermeiden
nur anwenden, wenn Nutzen das Risiko überwiegt; Umstellung auf Heparin in Betracht ziehen
engmaschige fetale Überwachung
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Stillzeit
Stillzeitkeine Dosisanpassung erforderlich
Warfarin gilt als verträglich mit dem Stillen; minimale Ausscheidung in die Muttermilch
routine mäßige Säuglingsnachuntersuchung
Ältere Menschen
ältere Patientenmit niedrigerer Dosis beginnen
Therapie mit niedrigeren Dosen beginnen (z.B. 2-3 mg) und INR engmaschig überwachen; erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Antikoagulationswirkungen
häufige INR-Kontrollen, Sturz- und Blutungsrisiko bewerten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Kinder
Neugeborene und Kindergewichtsbasierte Dosierung mit häufigen Anpassungen
erfordert individualisierte Dosierung; Vitamin-K-Supplementierung kann erforderlich sein; Venenzugangsaspekte berücksichtigen
häufige INR-Kontrollen (oft zweimal wöchentlich während der Einleitung)
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Niereninsuffizienz
alle Stadieninitial keine wesentliche Dosisreduktion erforderlich
Warfarin wird nicht signifikant renal ausgeschieden; Standard-Initialdosis verwenden, aber engmaschig überwachen
regelmäßige INR-Kontrollen; Nierenfunktion periodisch bewerten
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
leicht bis mittelschwerDosis zunächst reduzieren
Lebererkrankung beeinträchtigt die Synthese von Gerinnungsfaktoren und den Warfarin-Metabolismus; mit niedrigerer Dosis beginnen
häufige INR-Kontrollen; Leberfunktionstests überwachen
Vorsichtig anwenden und auf Nebenwirkungen überwachen.
Leberinsuffizienz
schwervermeiden oder mit extremer Vorsicht anwenden
schwer beeinträchtigte Leberfunktion verändert den Warfarin-Metabolismus und die Gerinnungsfaktorsynthese erheblich
intensive Überwachung bei Anwendung
Die Anwendung dieses Medikaments in dieser Personengruppe erfordert eine sorgfältige Abwägung von Risiken und Nutzen.
Statistiken und klinische Daten
Jahr der FDA-Zulassung
Jahr, in dem Warfarin erstmals in den Vereinigten Staaten für die medizinische Anwendung zugelassen wurde
Arzneimittelklasse
Warfarin gehört zur Klasse der Antikoagulanzien
Häufige Anwendungsgebiete
Primäre therapeutische Anwendungen der Warfarin-Therapie
Wirkungsmechanismus
Wie Warfarin wirkt, um die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern
Gegenanzeigen
Zustände und Patientengruppen, bei denen dieses Medikament vermieden oder mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Nicht anwenden (1)
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff oder einen der Bestandteile.
Vorsicht (1)
Ärztliche Beratung zur Nutzen-Risiko-Abwägung einholen.
Offizielle Fachinformation
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 22. Juli 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen