Penta-Screening im zweiten Trimester (Quad-Screen/AFP4-Test)
Eine Blutuntersuchung während der Schwangerschaft, die dazu dient, bestimmte Geburtsfehler und genetische Erkrankungen des Babys zu untersuchen.
{"Der Test wird zwischen der 15. und 20. Schwangerschaftswoche durchgeführt","Er misst fünf Substanzen im mütterlichen Blut: AFP, hCG, Estriol, Inhibin A und AFP1","Es handelt sich um ein Screening, nicht um eine Diagnose – auffällige Ergebnisse erfordern weitere Untersuchungen","Der Test kann Hinweise auf Down-Syndrom, Edwards-Syndrom und Neuralrohrdefekte geben","Eine Fruchtwasseruntersuchung kann bei auffälligem Ergebnis zur Bestätigung durchgeführt werden"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 48799-1
- Kurzcode
- 2nd trimester 5 screen Pnl SerPl
- Synonyme
- 2nd trimester 5 screen Pnl SerPl
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Das Penta-Screening im zweiten Trimester, auch als Quad-Screen oder AFP4-Test bezeichnet, ist eine Blutuntersuchung, bei der während der Schwangerschaft fünf Substanzen im Blut der Mutter gemessen werden. Dazu gehören Alpha-Fetoprotein (AFP), humanes Choriongonadotropin (hCG), Estriol, Inhibin A und manchmal schwangerschaftsassoziiertes Plasma-Protein A (PAPP-A). Dieser Test wird üblicherweise zwischen der 15. und 20. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Dieser Screeningtest hilft dabei, Schwangerschaften zu erkennen, in denen das Risiko für bestimmte Geburtsfehler und genetische Erkrankungen erhöht sein könnte. Er stellt keine Diagnose, sondern berechnet die Wahrscheinlichkeit beziehungsweise das Risiko, dass das Baby bestimmte Probleme haben könnte. Zeigen die Ergebnisse ein erhöhtes Risiko, wird Ihr Behandlungsteam mit Ihnen weitere diagnostische Untersuchungsmöglichkeiten besprechen.
Auf welche Erkrankungen untersucht dieser Test?
Das Penta-Screening kann dabei helfen, das Risiko für Down-Syndrom (Trisomie 21), Edwards-Syndrom (Trisomie 18), Neuralrohrdefekte wie Spina bifida und Anenzephalie sowie Bauchwanddefekte abzuschätzen. Es kann außerdem Anzeichen für eine Mehrfachschwangerschaft (Zwillinge oder mehr) oder andere Schwangerschaftskomplikationen erkennen.
Wie wird der Test durchgeführt?
Eine medizinische Fachkraft entnimmt Ihnen eine kleine Blutprobe aus einer Vene Ihres Arms. Die Probe wird anschließend zur Auswertung an ein Labor geschickt. Für den Test ist keine besondere Vorbereitung erforderlich, und Sie können vor der Blutentnahme normal essen und trinken. Die Ergebnisse liegen normalerweise innerhalb weniger Tage bis einer Woche vor.
Ihre Ergebnisse verstehen
Ihre Ergebnisse werden entweder als Screening negativ (niedriges Risiko) oder als Screening positiv (erhöhtes Risiko) angegeben. Ein positives Screening-Ergebnis bedeutet nicht, dass Ihr Baby definitiv ein Problem hat. Es weist auf ein erhöhtes Risiko hin, das eine weitere Abklärung erfordert. Ihr Behandlungsteam erklärt Ihnen Ihre persönlichen Ergebnisse und empfiehlt die nächsten Schritte, die diagnostische Untersuchungen wie Ultraschall oder eine Amniozentese umfassen können.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
◆Associated findings1
Häufige Fragen
Ist das Penta-Screening für mein Baby sicher?
Wie genau ist dieser Test?
Was geschieht, wenn meine Ergebnisse positiv sind?
Kann ich vor dem Test essen und trinken?
Sollte ich diesen Test durchführen, wenn ich bereits ein Screening im ersten Trimester hatte?
Quellen
- 1
- 2
- 3
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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