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Nebenwirkungen bei der Magenspiegelung

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Informationen zu möglichen Komplikationen und Nebenwirkungen während einer Magenspiegelung (Ösophagogastroduodenoskopie).

Kurzfassung

{"Die Magenspiegelung ist ein Routineverfahren mit geringem Risiko","Leichte Nebenwirkungen wie Halsreizung oder Blähungen sind häufig","Schwerwiegende Komplikationen sind selten, aber möglich","Informieren Sie Ihren Arzt vor dem Eingriff über alle Beschwerden","Nach dem Eingriff sollten Sie bei bestimmten Symptomen sofort medizinische Hilfe suchen"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
111912-2
Kurzcode
AE-EGD
Synonyme
Advrs evnt during proc UGI Endscpy
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
≥ 0 Jahre
Methode
endoscopy
CPT
45305-52
SNOMED
398027006
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
0–24 Stunden
Anordnung
routine

Was ist eine Magenspiegelung?

Die Magenspiegelung (Ösophagogastroduodenoskopie oder EGD) ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem ein flexibler Schlauch mit einer Kamera (Endoskop) durch den Mund in die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm eingeführt wird. Dies ermöglicht dem Arzt, die Schleimhaut direkt zu untersuchen und gegebenenfalls Gewebeproben zu entnehmen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die meisten Patienten vertragen die Magenspiegelung gut. Zu den häufigsten, aber meist milden Nebenwirkungen gehören: Halsreizung oder Halsschmerzen durch das Einführen des Endoskops, Blähungen und Völlegefühl durch die eingeblasene Luft, Übelkeit oder Würgereiz sowie leichte Schluckbeschwerden, die usually innerhalb weniger Stunden nach dem Eingriff verschwinden.

Welche schwerwiegenden Komplikationen sind möglich?

Schwerwiegende Komplikationen sind selten, können aber vorkommen. Dazu gehören: Blutungen, insbesondere wenn Gewebeproben entnommen oder Polypen entfernt wurden, Perforation (Loch) in der Speiseröhre, im Magen oder Darm, Infektionen sowie Reaktionen auf die Beruhigungsmittel. Das Gesamtrisiko für schwerwiegende Komplikationen liegt bei unter 1%.

Was sollten Sie vor dem Eingriff beachten?

Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, insbesondere Blutverdünner wie Aspirin, Marcumar oder Clopidogrel. Teilen Sie auch mit, wenn Sie an Herz- oder Lungenerkrankungen leiden, Allergien haben oder bereits früher Komplikationen bei einer Endoskopie auftraten. Sie sollten nüchtern zum Termin erscheinen, обычно mindestens 6 Stunden nichts essen und trinken.

Wann sollten Sie nach dem Eingriff ärztliche Hilfe suchen?

Suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf, wenn Sie nach der Magenspiegelung starke Bauchschmerzen, blutiges Erbrechen, blutigen oder schwarzen Stuhl, Fieber, Atemnot oder Schluckbeschwerden entwickeln. Diese Symptome können auf eine schwerwiegende Komplikation hinweisen.

Reference range

Not applicable - this is an adverse event documentation test, not a quantitative measurement. Presence and severity of adverse event is recorded as present or absent with classification.N/A

Probenart: serum

No specific patient preparation required. Adverse events are documented during or immediately following the upper gastrointestinal endoscopy procedure.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Die Dokumentation von Nebenwirkungen während medizinischer Verfahren ist ein wichtiger Teil der Patientensicherheit und Qualitätskontrolle. Das Meldesystem für unerwünschte Ereignisse (Adverse Event Reporting) ermöglicht es, Risiken zu identifizieren, Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und die Patientensicherheit kontinuierlich zu verbessern. Die LOINC-Kodierung (111912-2) dient der standardisierten Erfassung solcher Ereignisse in elektronischen Patientenakten.

Häufige Fragen

Wie sicher ist eine Magenspiegelung?
Die Magenspiegelung ist ein sehr sicheres Routineverfahren. Das Risiko für schwerwiegende Komplikationen liegt unter 1%. Die meisten Patienten verspüren nur leichte Beschwerden, die schnell vergehen.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Der eigentliche Eingriff dauert usually 5-15 Minuten. Mit Vorbereitung und Erholungszeit sollten Sie insgesamt etwa 2-3 Stunden einplanen.
Muss ich für die Magenspiegelung nüchtern sein?
Ja, in der Regel müssen Sie mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben. Klare Flüssigkeiten sind manchmal bis 2 Stunden vorher erlaubt. Befolgen Sie die spezifischen Anweisungen Ihres Arztes.
Was passiert, wenn eine Komplikation auftritt?
Das medizinische Team ist auf Komplikationen vorbereitet. Bei Blutungen kann eine Behandlung während der Untersuchung erfolgen. Bei schwerwiegenden Komplikationen kann ein stationärer Aufenthalt notwendig sein, um weitere Maßnahmen einzuleiten.
Wann kann ich nach dem Eingriff wieder normal essen?
In der Regel können Sie etwa 1-2 Stunden nach dem Eingriff, wenn die Betäubung abgeklungen ist, wieder essen und trinken. Beginnen Sie mit klaren Flüssigkeiten und gehen Sie dann zu leichter Kost über.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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