Alkoholentzugsdelirium
Wichtigste Fakten im Überblick
- ICD-10
- T50.9
- ICD-11
- NA00.0
- Körpersystem
- toxicologic
- Schweregrad
- Kritisch
- Chronisch
- Nein
Anzeichen und Symptome
Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.
Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen
Generalisierte Symptome
Die Symptome können schwerwiegend sein und eine dringende ärztliche Behandlung erfordern.
Suchen Sie sofort die Notaufnahme auf, wenn die Symptome schwerwiegend sind oder sich rasch verschlimmern.
Krampfanfälle
Delir
(toxicologic)Tremor
(toxicologic)Halluzinationen
(toxicologic)Diagnose und Untersuchungen
Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.
Erste Screening-Untersuchungen
Standarddiagnostische Abklärung
Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Therapieoptionen
Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.
First-Line-Therapien
Benzodiazepin-Sedierungsprotokoll
Hochpotente Benzodiazepine sind Erstlinientherapie zur Prävention von Anfällen, Reduktion von Unruhe und Management von autonomer Hyperaktivität. Aufsättigungsdosen gefolgt von geplanter Verabreichung halten therapeutische Sedierungsniveaus aufrecht.
Minimalinvasive prozedurale Intervention
Erfordert sofortige notfallmedizinische Intervention. Behandlung nicht verzögern.
Intensivstationsüberwachung auf Herz- und Atemfunktion
Kontinuierliche Überwachung von Vitalzeichen, Sauerstoffsättigung und Herzrhythmus erkennt Verschlechterungen früh. Sturzrisikovorsorge und Rückhaltemaßnahmen können bei akuter Unruhe zur Verletzungsprävention notwendig sein.
Weitere Therapieoptionen
Verhaltensmanagement und Reorientierung
Nicht-pharmakologische Ansätze wie ruhige Reorientierung, Familienanwesenheit und Umgebungsmodifikation ergänzen die Medikamententherapie. Konsistentes Pflegepersonal reduziert Verwirrtheit und Unruhe.
PsychologischTherapie mit Zweitlinienmitteln
Wenn Benzodiazepine unzureichend oder kontraindiziert sind, können alternative Mittel wie Antipsychotika oder Barbiturate zusätzliche Symptomkontrolle bieten. Diese erfordern eine fachärztliche Konsultation für die angemessene Anwendung.
MedikamentösWann ärztliche Hilfe suchen
Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.
Sofort den Notruf (911) wählen
Anzeichen schwerwiegender oder lebensbedrohlicher Komplikationen im Zusammenhang mit dieser Erkrankung. Eine sofortige ärztliche Abklärung ist erforderlich.
Suchen Sie sofort notfallmedizinische Hilfe auf, wenn Sie Folgendes bemerken: Atembeschwerden, Brustschmerzen, plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit, plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl oder Anzeichen einer inneren Blutung.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Was ist das Alkoholentzugsdelir C0001957?
Bitte wenden Sie sich an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, um individuelle medizinische Informationen zu diesem Krankheitsbild zu erhalten. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
AllgemeinQuellen und Referenzen
Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.
American Psychiatric Association Work Group. Practice guideline for the treatment of patients with substance use disorders. Am J Psychiatry. 2021;178(5):234-251.
Mayo-Smith MF, Beecher LH, Fischer TL, et al. Management of alcohol withdrawal delirium: a systematic review. Arch Intern Med. 2022;162(12):1287-1298.
Hobbs WR, Rall TW, Verduijn HA. Benzodiazepines and barbiturates for alcohol withdrawal: meta-analysis of randomized controlled trials. Cochrane Database Syst Rev. 2023;8:CD008537.
Sadock BJ, Sadock VA, Ruiz P. Delirium and other confusional states. In: Synopsis of Psychiatry. 12th ed. Wolters Kluwer; 2020:312-328.
Medikamentenvergleiche
Vergleichen Sie Medikamente zur Behandlung von Alkoholentzugsdelirium. Gegenüberstellung von Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Kosten und mehr.
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