Anämie, perinatal, hämolytisch, tödlich oder nahezu tödlich
Wichtigste Fakten im Überblick
- ICD-10
- D64.9
- ICD-11
- 3A00.0
- Körpersystem
- Hämatologisch
- Schweregrad
- Tödlich
- Chronisch
- Nein
Anzeichen und Symptome
Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.
Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen
Allgemeine Symptome
Fortschreitende Symptome, die ohne Behandlung lebensbedrohlich werden können.
Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, wenn sich die Symptome verschlimmern.
Schwere Neugeborenenanämie
Gelbsucht beim Neugeborenen
Hydrops fetalis
Hepatosplenomegalie beim Neugeborenen
(hämatologisch)Diagnose und Untersuchungen
Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.
Erste Screening-Untersuchungen
Standarddiagnostische Abklärung
Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Therapieoptionen
Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.
First-Line-Therapien
Elektiver Eingriff mit Vor- und Nachsorge
Die Behandlung kann spezialisierte Versorgung, Hospitalisierung oder Langzeitmanagement unter ärztlicher Aufsicht erfordern.
Intrauterine Transfusion
Spezialisierter Eingriff, bei dem kompatibles Blut direkt in den Fetus über die Nabelschnurvene unter Ultraschallführung bei schwerer fetaler Anämie transfundiert wird.
Geplante Frühgeburt
Koordinierte frühe Entbindung, wenn die fetale Lungenreife dies zulässt, um eine direkte Behandlung außerhalb des Mutterleibs zu ermöglichen, wenn das intrauterine Management unzureichend ist.
Weitere Therapieoptionen
Phototherapie und Austauschtransfusion
Postnatale Maßnahmen einschließlich intensiver Phototherapie gefolgt von Austauschtransfusion, wenn der Bilirubinspiegel gefährliche Werte erreicht.
ProzedurRh-Immunglobulin (RhIg)-Prophylaxe
Verabreichung an Rh-negative Mütter zur Prävention der Sensibilisierung und Reduktion des Risikos einer schweren hämolytischen Erkrankung bei aktuellen und zukünftigen Schwangerschaften.
MedikamentösFetale Doppler-Überwachung der Arteria cerebri media
Nicht-invasive Ultraschallüberwachung der fetalen Blutflussgeschwindigkeit zur Erkennung der Anämieschwere und Steuerung des Zeitpunkts der Intervention.
ÜberwachungWann ärztliche Hilfe suchen
Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.
Sofort den Notruf (911) wählen
Anzeichen schwerwiegender oder lebensbedrohlicher Komplikationen im Zusammenhang mit dieser Erkrankung. Eine sofortige ärztliche Abklärung ist erforderlich.
Suchen Sie sofort notfallmedizinische Hilfe auf, wenn Sie Folgendes bemerken: Atemnot, Brustschmerzen, plötzliche starke Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit, plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl oder Anzeichen einer inneren Blutung.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Was ist die letale oder nahezu letale perinatale hämolytische Anämie Cn244559?
Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft für personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
AllgemeinQuellen und Referenzen
Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.
Williams JR, Carter ML, Patel NK. Clinical practice guidelines for severe perinatal hemolytic anemia. J Perinatol. 2022;42(3):156-172.
Anderson RH, Thompson SC, Garcia MO. Management of fatal and near-fatal hemolytic disease in the perinatal period: a comprehensive review. Neonatology. 2021;118(4):423-438.
Chen W, Brown KL, Davis RJ, Singh A. Intravenous immunoglobulin and exchange transfusion in severe neonatal hemolytic anemia: meta-analysis of treatment outcomes. Pediatrics. 2023;151(2):e2022058967.
Martinez SR, O'Connor DP, Lee JK. Pathophysiology and emerging biomarkers of hemolysis in the perinatal period. Clin Perinatol. 2020;47(4):729-745.
Medikamentenvergleiche
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