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Anti-D-Isoimmunisierung-während-der-Schwangerschaft

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 20. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 20. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
D64.9
ICD-11
3A00.0
Körpersystem
Hämatologisch
Schweregrad
Mittel
Chronisch
Nein

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Allgemeine Symptome

(hämatologisch)

Merkliche Symptome, die in ihrer Intensität im zeitlichen Verlauf schwanken können.

Einnahmehäufigkeit: Variabel

Erschöpfung

(hämatologisch)

Blässe

(hämatologisch)

Gelbsucht

(hämatologisch)

Kurzatmigkeit

(hämatologisch)

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Standarddiagnostische Abklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Rh-Immunglobulin-Prophylaxe

Verabreichung von Anti-D-Immunglobulin an Rh-negative Mütter zur Verhinderung einer Sensibilisierung. Wird in der 28. Schwangerschaftswoche und innerhalb von 72 Stunden nach potenziell sensibilisierenden Ereignissen wie Entbindung, Abtreibung oder Trauma verabreicht.

Prozedur
2

Verhaltens- und Ernährungstherapie

Behandlungsoptionen sollten mit einer qualifizierten medizinischen Fachkraft besprochen werden.

Lebensstil
3

Titer und fetale Überwachung

Serielle Messung maternaler Anti-D-Antikörpertiter kombiniert mit Doppler-Ultraschall-Beurteilung der fetalen mittleren zerebralen Arterien-Spitzenströmgeschwindigkeit zur Erkennung und Überwachung fetaler Anämie.

Überwachung

Weitere Therapieoptionen

Intrauterine Transfusion

Direkte Transfusion von Erythrozytenkonzentrat an den Fötus unter Ultraschallführung bei bestätigter fetaler Anämie. Kann je nach Schweregrad mehrere Eingriffe während der Schwangerschaft erfordern.

Prozedur

Geplantes Entbindungsmanagement

Koordination des Entbindungszeitpunkts und -orts basierend auf fetalen Überwachungsergebnissen. Kann frühzeitige Entbindungsplanung, Verfügbarkeit von neonatalem Austauschtransfusion und Entbindung in einem Zentrum mit geeigneten NICU-Ressourcen umfassen.

Chirurgisch

Neonatale Fototherapie und Austauschtransfusion

Behandlung von Hyperbilirubinämie bei betroffenen Neugeborenen durch intensive Fototherapie und/oder Austauschtransfusion zur Entfernung von antikörperbeladenen Erythrozyten und Prävention von Kernikterus.

Medikamentös

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Zeitnah einen Termin vereinbaren

Symptome, die mit dieser Erkrankung einhergehen. Suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn die Symptome unerwartet auftreten, schwerwiegend sind oder sich rasch verschlechtern.- Wenden Sie sich an Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, wenn die Symptome anhalten oder sich verschlechtern. Suchen Sie bei plötzlich auftretenden schweren Symptomen die Notfallversorgung auf.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist eine die Schwangerschaft beeinflussende Anti-D-Isoimmunisierung C3698348?

Bitte wenden Sie sich an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, um personalisierte medizinische Informationen zu diesem Krankheitsbild zu erhalten. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

American College of Obstetricians and Gynecologists. Prevention of Rh D Alloimmunization. Practice Bulletin No. 181. Obstet Gynecol. 2017.

Leitlinie2017
2

Urbaniak SJ, Greiss MA. RhD haemolytic disease of the newborn. Vox Sang. 2000;79(1):31-38.

Übersichtsarbeit2000
3

Crowther CA, Middleton P, McBain RD. Anti-D administration in pregnancy for preventing Rhesus alloimmunisation. Cochrane Database Syst Rev. 2013;(2):CD000020.

Metaanalyse2013
4

Moise KJ Jr, Argoti PS. Management and prevention of red cell alloimmunization in pregnancy: a systematic review. Obstet Gynecol. 2012;119(6):1205-1216.

Übersichtsarbeit2012

Medikamentenvergleiche

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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