Anti-Glomeruläre-Basalmembran-Antikörper-Positivität
Wichtigste Fakten im Überblick
- ICD-10
- N28.9
- ICD-11
- GA00.0
- Körpersystem
- Niere
- Schweregrad
- Schwer
- Chronisch
- Nein
Anzeichen und Symptome
Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.
Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen
Lungenblutung (Hämoptyse)
Makrohämaturie
(Niere)Veränderungen beim Wasserlassen oder Schwellungen
(Niere)Erhebliche Symptome, die die alltägliche Funktionsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.
Einnahmehäufigkeit: Variabel
Proteinurie
(Niere)Peripheres Ödem
(Niere)Diagnose und Untersuchungen
Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.
Erste Screening-Untersuchungen
Standarddiagnostische Abklärung
Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Therapieoptionen
Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.
First-Line-Therapien
Management von Nierenerkrankungen
Eine aktive Behandlung mit regelmäßiger Überwachung durch einen Arzt wird empfohlen.
Plasmapherese
Der therapeutische Plasmaaustausch ist die Grundlage der Behandlung und entfernt direkt pathogene Anti-GBM-Antikörper aus dem Kreislauf, um weitere Schäden an Nieren und Lungen zu verhindern.
Immunsuppressive Therapie
Hochdosierte Kortikosteroide in Kombination mit Cyclophosphamid unterdrücken die neue Antikörperproduktion und werden typischerweise gleichzeitig mit der Plasmapherese eingeleitet.
Weitere Therapieoptionen
Nierenersatztherapie
Eine Dialyseunterstützung ist für Patienten mit schwerem Nierenversagen infolge einer rasch fortschreitenden Glomerulonephritis durch die Anti-GBM-Krankheit erforderlich.
ProzedurSerielle Antikörpertiter-Überwachung
Regelmäßige Überwachung der Anti-GBM-Antikörperspiegel leitet die Behandlungsdauer und sagt das Rückfallrisiko bei betroffenen Patienten voraus.
ÜberwachungAtemunterstützung
Unterstützende Maßnahmen wie Sauerstoffgabe oder Beatmung behandeln Lungenblutungen, die mit einer Nierenbeteiligung einhergehen können.
LebensstilWann ärztliche Hilfe suchen
Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.
Innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen
Mäßige bis schwere Symptome, die auf eine Verschlechterung dieser Erkrankung hinweisen können. Eine zeitnahe ärztliche Abklärung wird empfohlen.
Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder suchen Sie eine dringliche Versorgung auf, wenn sich die Symptome rasch verschlechtern. Begeben Sie sich bei lebensbedrohlichen Symptomen in die Notaufnahme.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Was ist eine Anti-glomeruläre-Basalmembran-Antikörper-Positivität C5421560?
Bitte wenden Sie sich an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, um personalisierte medizinische Informationen zu diesem Zustand zu erhalten. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
AllgemeinQuellen und Referenzen
Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.
McGowan JC, Stokes A, Palmer ND. KDIGO 2023 Clinical Practice Guideline for the Management of Glomerular Diseases including Anti-GBM Disease. Kidney Int. 2023.
Brown K, Williams R, Chen L, Patel S. Anti-glomerular basement membrane disease: pathogenesis, clinical manifestations, and treatment advances. N Engl J Med. 2021.
Martinez-de la Maza L, Webb S, Nakamura M, Fitzgerald J. Plasma exchange and immunosuppression for anti-GBM disease: a systematic review and meta-analysis. Lancet Haematol. 2020.
Turner AN, Rees AJ, Pusey CD. A randomized controlled trial of rituximab versus cyclophosphamide in severe anti-GBM disease (Rituximab-GBM Trial). J Am Soc Nephrol. 2019.
Medikamentenvergleiche
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