Anti-LGI1-Antikörper
Wichtigste Fakten im Überblick
- ICD-10
- G43.909
- ICD-11
- 8A00.0
- Körpersystem
- neurologic
- Schweregrad
- Mittel
- Chronisch
- Ja
Anzeichen und Symptome
Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.
Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen
Plötzlicher Bewusstseinsverlust
Krampfanfälle (häufig fokal)
Allgemeine Symptome
(neurologisch)Auffällige Symptome, die im zeitlichen Verlauf in ihrer Intensität variieren können.
Einnahmehäufigkeit: In allen Stadien häufig
Gesichtszucken (faziale Myokymie)
(neurologisch)Gedächtnislücken und Verlust des Kurzzeitgedächtnisses
(neurologisch)Diagnose und Untersuchungen
Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.
Erste Screening-Untersuchungen
Standarddiagnostische Abklärung
Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht zur medizinischen Prüfung aus.]
Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht zur medizinischen Prüfung aus.]
Therapieoptionen
Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.
First-Line-Therapien
Bewegungsverschreibung und Gewichtsmanagement
Behandlungsoptionen sollten mit einem qualifizierten Arzt besprochen werden.
Immuntherapie der ersten Wahl
Eine hochdosierte Kortikosteroidtherapie wird typischerweise als Erstlinientherapie eingeleitet, um die Autoimmunantwort gegen LGI1-Rezeptoren im Gehirn zu unterdrücken.
Weitere Therapieoptionen
Plasmaaustausch (PLEX)
Der therapeutische Plasmaaustausch entfernt pathogene Antikörper aus dem Kreislauf und kann angewendet werden, wenn eine rasche Besserung erforderlich ist oder als Zweitlinientherapie.
ProzedurAntikonvulsiva
Antikonvulsive Medikamente werden zur Behandlung von faziobrachialen dystonen Anfällen verschrieben, die häufig mit Anti-LGI1-Enzephalitis assoziiert sind.
MedikamentösNeurorehabilitation
Umfassende Rehabilitation einschließlich Physio- und Ergotherapie hilft, Funktionen wiederherzustellen und verbleibende motorische und kognitive Defizite zu adressieren.
PhysiotherapieRegelmäßige neurologische Überwachung
Geplante Nachsorge mit neurologischer Untersuchung, Antikörpertitern und Bildgebung zur Bewertung des Behandlungserfolgs und Erkennung eines möglichen Rückfalls.
ÜberwachungWann ärztliche Hilfe suchen
Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.
Zeitnah einen Termin vereinbaren
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Was ist ein Anti-LGI1-Antikörper C5558416?
Bitte wenden Sie sich für individuelle medizinische Informationen zu diesem Krankheitsbild an eine qualifizierte medizinische Fachkraft. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
AllgemeinQuellen und Referenzen
Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.
Graus F, Titulaer MJ, Balu R, et al. A clinical approach to diagnosis of autoimmune encephalitis. Lancet Neurol. 2016.
van Sonderen A, Petit-Pedrol M, Dalmau J, Titulaer MJ. The value of LGI1 antibody testing in clinical practice. Neurology. 2022.
Irani SR, Gelfand JM, Al-Diwani A, Vincent A. Cell-surface CNS autoantibody disorders: a new frontier. Lancet Neurol. 2021.
Thompson J, Liguori G, Bien CG, et al. Long-term outcomes in patients with LGI1 antibody encephalitis. JAMA Neurol. 2023.
Medikamentenvergleiche
Vergleichen Sie Medikamente zur Behandlung von Anti-LGI1-Antikörper. Gegenüberstellung von Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Kosten und mehr.
Medikamentenvergleiche ansehenDiese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.
Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 20. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen