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Atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom mit Anti-Faktor-H-Antikörpern

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 20. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 20. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
N28.9
ICD-11
GA00.0
Körpersystem
Niere
Schweregrad
Schwer
Chronisch
Ja

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen

!

Rasch progrediente Glomerulonephritis

!

Hypertensive Enzephalopathie

!

Lungenödem

Schistozyten im Blutausstrich

(Blut)

Veränderungen beim Wasserlassen oder Schwellungen

(Niere)

Erhebliche Symptome, die die alltägliche Funktionsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.

Einnahmehäufigkeit: In allen Stadien häufig

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Standarddiagnostische Abklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Anti-Komplement-Inhibitor-Therapie

C5-Inhibitoren bilden das Fundament der Behandlung zur Blockierung komplementvermittelter Endothelschäden durch Anti-Faktor-H-Antikörper. Typischerweise langfristige Fortführung zur Rückfallprävention.

Medikamentös
2

Management von Nierenerkrankungen

Eine aktive Behandlung mit regelmäßiger Überwachung durch einen Arzt wird empfohlen.

Medikamentös
3

Plasmaaustauschtherapie mit Immunsuppression

Kombiniert Apherese zur Entfernung zirkulierender Antikörper mit immunsuppressiven Mitteln zur Unterdrückung neuer Antikörperproduktion. Wird häufig als initiale Therapie oder Ergänzung zu Komplementinhibitoren eingesetzt.

Prozedur

Weitere Therapieoptionen

Rituximab

Anti-CD20-monoklonaler Antikörper zur Depletion von B-Zellen und Reduktion der Anti-Faktor-H-Antikörperproduktion. Vorbehalten für refraktäre Fälle oder Patienten, die andere Therapien nicht vertragen.

Medikamentös

Antikörpertiter- und Komplementspiegel-Überwachung

Serielle Messung von Anti-Faktor-H-Antikörpertitern und Komplement-CH50-, C3-, C4-Spiegeln zur Beurteilung der Krankheitsaktivität und Steuerung therapeutischer Entscheidungen.

Überwachung

Stressreduktion und Immununterstützung

Mind-Body-Techniken einschließlich Meditation, ausreichend Schlaf und Stressmanagement zur Unterstützung der Immunregulation. Nahrungsergänzungsmittel können in Betracht gezogen werden, um Nährstoffmängel zu beheben.

Komplementär

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen

Mäßige bis schwere Symptome, die auf eine Verschlechterung dieser Erkrankung hinweisen können. Eine zeitnahe ärztliche Abklärung wird empfohlen.

Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder suchen Sie eine Notfallversorgung auf, wenn sich die Symptome rasch verschlechtern. Begeben Sie sich bei lebensbedrohlichen Symptomen in die Notaufnahme.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist das atypische hämolytisch-urämische Syndrom mit Anti-Faktor-H-Antikörpern C5680286?

Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft für personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

Kavanagh D, Goodship TH, Richards A. Diagnosis and management of complement-mediated kidney diseases. Kidney Int. 2021;100(5):975-988.

Leitlinie2021
2

Noris M, Remuzzi G. Atypical hemolytic uremic syndrome. N Engl J Med. 2019;381(18):1736-1748.

Übersichtsarbeit2019
3

Legendre CM, Licht C, Muus P, et al. Terminal complement inhibitor eculizumab in atypical hemolytic uremic syndrome. N Engl J Med. 2013;368(23):2169-2181.

Klinische Studie2013
4

Loirat C, Frémeaux-Bacchi V. Atypical hemolytic uremic syndrome. Orphanet J Rare Dis. 2011;6:60.

Übersichtsarbeit2011

Medikamentenvergleiche

Vergleichen Sie Medikamente zur Behandlung von Atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom mit Anti-Faktor-H-Antikörpern. Gegenüberstellung von Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Kosten und mehr.

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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