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Ösophagitis, eosinophil Typ 1

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 20. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 20. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
K76.9
ICD-11
DA00.0
Körpersystem
Magen-Darm
Schweregrad
Mittel
Chronisch
Ja

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen

!

Nahrungsbolusimpaktion

!

Brustschmerz

Bauchschmerzen oder Übelkeit

(Magen-Darm)

Deutliche Symptome, deren Intensität im zeitlichen Verlauf schwanken kann.

Einnahmehäufigkeit: In allen Stadien häufig

Dysphagie

(Magen-Darm)

Sodbrennen

(Magen-Darm)

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Standardmäßige diagnostische Abklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Management von Magen-Darm-Erkrankungen

Behandlungsoptionen sollten mit einem qualifizierten Arzt besprochen werden.

Lebensstil
2

Protonenpumpenhemmer

Hochdosierte PPI-Therapie dient als Erstlinientherapie bei eosinophiler Ösophagitis, reduziert die Speiseröhrenentzündung und die eosinophile Infiltration durch Unterdrückung der Säureproduktion und Modulation entzündlicher Signalwege.

Medikamentös
3

Topische Kortikosteroidtherapie

Fluticason- oder Budesonid-Präparate, die geschluckt statt inhaliert werden, transportieren antientzündliche Kortikosteroide direkt an die Speiseröhrenschleimhaut, reduzieren Eosinophilenzahlen und verbessern Schluckbeschwerden.

Medikamentös

Weitere Therapieoptionen

Elementardiät-Therapie

Ausschließliche Verwendung einer auf Aminosäuren basierenden Elementarnahrung für 4-6 Wochen eliminiert Nahrungsmittelallergene und ermöglicht Heilung der Speiseröhre bei gleichzeitiger vollständiger Ernährung. Erfolgreiche Elimination diätetischer Auslöser führt zur Eosinophilenauflösung.

Ernährung

Eliminierungsdiät

Systematische Elimination häufiger Nahrungsauslöser (Milch, Eier, Weizen, Soja, Erdnüsse, Meeresfrüchte) gefolgt von Wiedereinführung identifiziert spezifische Allergene, die die eosinophile Infiltration der Speiseröhre verursachen. Empirische Eliminierung von sechs Nahrungsmitteln wird häufig angewendet.

Ernährung

Ösophagusdilatation

Endoskopische Ballon- oder Bougiedilatation von Strikturen und engkalibriger Speiseröhre lindert Schluckbeschwerden durch fibrostenotische Veränderungen. Dilatation adressiert mechanische Komplikationen statt der zugrundeliegenden Entzündung.

Prozedur

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Zeitnah einen Termin vereinbaren

Symptome, die mit dieser Erkrankung einhergehen. Suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn die Symptome unerwartet, schwerwiegend oder rasch zunehmend sind.- Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn die Symptome anhalten oder sich verschlechtern. Suchen Sie bei plötzlich auftretenden schweren Symptomen notfallmedizinische Hilfe auf.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist die eosinophile Ösophagitis 1 C4551589?

Bitte wenden Sie sich für personalisierte medizinische Informationen zu diesem Krankheitsbild an eine qualifizierte medizinische Fachkraft. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

Liacouras CA, Furuta GT, Hirano I, et al. Eosinophilic esophagitis: updated consensus recommendations for children and adults. J Allergy Clin Immunol. 2011.

Leitlinie2011
2

Gonsalves NP, Aceves SS. Diagnosis and management of eosinophilic esophagitis. Clin Gastroenterol Hepatol. 2020.

Übersichtsarbeit2020
3

Muir A, Falk GW. Corticosteroids for eosinophilic esophagitis: a systematic review and meta-analysis. Gastroenterology. 2019.

Metaanalyse2019
4

Assa'ad AH, Putnam PE, Collins MH, et al. Pediatric patients with eosinophilic esophagitis: an 8-year follow-up study. J Pediatr Gastroenterol Nutr. 2017.

Klinische Studie2017

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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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