Kell-Blutgruppensystem-C0022546
Wichtigste Fakten im Überblick
- ICD-10
- D64.9
- ICD-11
- 3A00.0
- Körpersystem
- Hämatologisch
- Schweregrad
- Leicht
- Chronisch
- Nein
Anzeichen und Symptome
Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.
Allgemeine Symptome
(hämatologisch)Leichte Symptome, die das tägliche Leben möglicherweise nicht wesentlich beeinträchtigen.
Einnahmehäufigkeit: Unterschiedlich
Hämolytische Anämie
(hämatologisch)Neugeborenenikterus
(hämatologisch)Müdigkeit
(hämatologisch)Schwere Transfusionsreaktion
(hämatologisch)Diagnose und Untersuchungen
Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.
Erste Screening-Untersuchungen
Diagnostische Standardabklärung
Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Therapieoptionen
Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.
First-Line-Therapien
Kell-Antigen-negativen Bluttransfusion
Patienten mit Kell-Antikörpern benötigen Kell-negative Blutprodukte für Transfusionen zur Vermeidung hämolytischer Reaktionen. Erweiterte Phänotypisierung und Antikörpersuchtest sind unerlässlich.
Verhaltens- und Ernährungstherapie
Konservative Behandlung und Änderungen des Lebensstils können ausreichend sein. Symptome überwachen.
Schwangerschaftsüberwachung bei HHN
Bei schwangeren Frauen mit Kell-Antikörpern serielle Doppler-Überwachung der mittleren Hirnarterien-PSV zur Erkennung fetaler Anämie. Ermöglicht rechtzeitiges Eingreifen bei Entwicklung einer hämolytischen Erkrankung.
Weitere Therapieoptionen
Intrauterine Transfusion
Bei schwerer fetaler Anämie durch Kell-hämolytische Erkrankung kann eine intrauterine Transfusion direkt an den Fötus notwendig sein. Wird von Spezialisten in Überweisungszentren durchgeführt.
ChirurgischErythropoietin-Therapie
Erythropoietin kann bei der Mutter oder beim Neugeborenen verabreicht werden, um die Produktion roter Blutkörperchen bei Kell-vermittelter hämolytischer Erkrankung des Neugeborenen anzuregen.
MedikamentösImmunglobulin-Therapie
Hochdosiertes intravenöses Immunglobulin kann zur Reduzierung der antikörpervermittelten Erythrozytenzerstörung eingesetzt werden. Wird in schweren Fällen oft mit anderen Behandlungen kombiniert.
KomplementärWann ärztliche Hilfe suchen
Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.
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Häufige Fragen
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Was ist das Kell-Blutgruppensystem C0022546?
Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft für personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
AllgemeinQuellen und Referenzen
Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.
Qureshi H, Massey E, Kirwan D, et al. BCSH guideline for the clinical use of red cell transfusion. Br J Haematol. 2021;195(4):542-556.
Kell blood group antigens and antibodies: clinical significance in transfusion medicine. Transfus Med Rev. 2020.
Saramago M, Santos F, Rodrigues M. Management of Kell alloimmunization in pregnancy: outcomes of a retrospective cohort study. Am J Obstet Gynecol. 2022;227(3):456.e1-456.e8.
Hansen M, Westhoff G. Red cell antigens and antibodies. In: Harmening DM, ed. Modern Blood Banking and Transfusion Practices. 7th ed. FA Davis; 2019:85-112.
Medikamentenvergleiche
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