Präeklampsie-Eklampsie 1
Wichtigste Fakten im Überblick
- ICD-10
- N94.9
- ICD-11
- GA00.0
- Körpersystem
- Reproduktiv
- Schweregrad
- Schwer
- Chronisch
- Nein
Anzeichen und Symptome
Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.
Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen
Hypertonie
Proteinurie
Kopfschmerz
Sehstörungen
Generalisierte Symptome
(reproduktiv)Erhebliche Symptome, die die alltägliche Funktionsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.
Einnahmehäufigkeit: Variiert
Diagnose und Untersuchungen
Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.
Erste Screening-Untersuchungen
Standarddiagnostische Abklärung
Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Therapieoptionen
Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.
First-Line-Therapien
Antihypertensiva
Erstlinientherapeutika umfassen Labetalol, Hydralazin oder Nifedipin zur Kontrolle schwerer Hypertonie und Prävention von Schlaganfall und Plazentakomplikationen. Blutdruckziele sind aggressiver als bei Nicht-Schwangeren.
Medikamentöse Therapie mit klinischem Monitoring
Eine aktive Behandlung mit regelmäßiger Überwachung durch eine:n Ärztin/Arzt wird empfohlen.
Magnesiumsulfat
Verabreicht zur Eklampsieprophylaxe zur Prävention von Krampfanfällen und zur Neuroprotektion des Fetus. Erfordert sorgfältiges Monitoring der Serumspiegel und Reflexe.
Weitere Therapieoptionen
Erweitertes fetales Monitoring
Häufige Nicht-Stess-Tests, biophysikalische Profile, Nabelschnurarterien-Doppler und Wachstumsüberwachung zur Beurteilung des fetalen Wohlbefindens und der Plazentafunktion.
ÜberwachungAktivitätseinschränkung und Bettruhe
Reduzierte körperliche Aktivität und verstärkte Ruhephasen zur Blutdrucksenkung und Reduktion mütterlich-fetalen Stresses, obwohl strikte Bettruhe weitgehend verlassen wurde.
LebensstilEntbindungsplanung und -zeitpunkt
Definitive Behandlung ist die Entbindung; Zeitpunkt hängt von Gestationsalter, Krankheitsschwere und mütterlichem/fetalem Status ab. Kann eingeleitete Geburt oder Kaiserschnitt je nach klinischen Umständen umfassen.
ProzedurWann ärztliche Hilfe suchen
Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.
Innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen
Mäßige bis schwere Symptome, die auf eine Verschlechterung dieser Erkrankung hinweisen können. Eine zeitnahe ärztliche Abklärung wird empfohlen.
Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder suchen Sie eine dringliche Versorgung auf, wenn sich die Symptome rasch verschlimmern. Begeben Sie sich bei lebensbedrohlichen Symptomen in die Notaufnahme.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Was ist Präeklampsie/Eklampsie 1 C5574918?
Bitte wenden Sie sich für personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung an eine qualifizierte medizinische Fachkraft. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
AllgemeinQuellen und Referenzen
Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.
American College of Obstetricians and Gynecologists. Hypertension in Pregnancy: Clinical Practice Bulletin No. 203. Obstet Gynecol. 2020.
Phipps E, Prasanna D, Jin W, et al. Preeclampsia: Updates in Pathogenesis, Definitions, and Guidelines. Clin J Am Soc Nephrol. 2016.
Scazzocchio F, Figueras F, Mandeville J, et al. Exercise and Preterm Preeclampsia Prevention: A Systematic Review and Meta-Analysis. Br J Sports Med. 2021.
Wagner LK, Hund M, Scholz B, et al. Diagnostic Performance of sFlt-1/PlGF Ratio for Prediction of Preeclampsia in High-Risk Pregnant Women. Pregnancy Hypertens. 2019.
Medikamentenvergleiche
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